Nationen verkünden Kader für olympisches Damen-Eishockey 2026

Mehrere Länder haben ihre Kader für das Damen-Eishockeyturnier bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Milano Cortina, Italien, bekanntgegeben. Finnland, ein Medaillenfavorit, hat eine vielfältige Gruppe von Spielerinnen aus PWHL, NCAA und europäischen Ligen benannt. Die USA treten als Favorit an, während Kanada auf auf dem Höhepunkt befindliche Veteraninnen setzt.

Die Vorbereitungen auf das Damen-Eishockeyturnier bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Milano Cortina haben mit Kaderansagen mehrerer Nationen an Fahrt aufgenommen. Finnland, als Medaillenfavorit positioniert, hat sein Team vorgestellt, das eine Mischung aus PWHL-, NCAA- und europäischem Talent vereint. Der Kader zielt darauf ab, die nordamerikanische Dominanz herauszufordern, obwohl das Land Entwicklungsherausforderungen steht, einschließlich eines schwachen U-18-Programms, das im Weltmeisterschaftsranking abstiegsgefährdet ist. Die USA haben einen 23-Spieler-Kader benannt, hervorgehoben durch Olympiadebütantinnen wie Aerin Frankel und Haley Winn, die ihre Begeisterung für den Wettkampf auf der größten Weltbühne äußerten. Vier Spielerinnen von Ottawa Charge – Gwyneth Philips und Rory Guilday für Team USA – wurden ausgewählt, weitere werden aus Kanada und Tschechien erwartet. Kanada kündigte seine 23-Spieler-Aufstellung an und setzt auf kürzlich verbesserte Veteraninnen. Sarah Nurse ist jedoch verletzt und könnte die Spiele verpassen. Der Kader der Schweiz umfasst Stars wie Alina Muller, Lara Stalder und Andrea Brandli, während Tschechien, Japan, Schweden und Deutschland ihre Teams ebenfalls bestätigt haben. Schweden stellt sein stärkstes Team seit den Medaillenjahren Anfang der 2000er auf. Diese Ankündigungen fallen mit der PWHL-Saison zusammen, in der viele Spielerinnen ihre Fähigkeiten gegen Top-Internationalwettbewerb zeigen werden. Das Turnier bietet eine Plattform für aufstrebende Talente, die den PWHL-Draft ins Auge fassen. Team USA bleibt der Goldmedaillenfavorit nach Siegen 1998 und 2018, doch sich verändernde Dynamiken könnten Chancen für Überraschungen eröffnen.

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