Neon erwirbt Na Hong-Jins 'Hope' für den Cannes-Wettbewerb

Neon hat sich die nordamerikanischen und englischsprachigen Rechte an Na Hong-Jins Thriller 'Hope' gesichert, womit das Unternehmen nun fünf Filme im Wettbewerb des Filmfestivals von Cannes vertritt. Die seit November angestrebte Akquisition bringt die Gesamtzahl der Neon-Titel auf dem Festival auf sechs. In dem Film spielen Hwang Jung-min, Zo In-sung, Hoyeon, Alicia Vikander, Michael Fassbender, Taylor Russell und Cameron Britton mit.

Neon bestätigte den Deal für 'Hope' am Donnerstag, wie zuerst von Variety berichtet wurde. Der Verleih verhandelte mit der UTA Independent Film Group im Namen der Filmemacher, wobei Sarah Colvin Neon vertrat. Zu den Produzenten gehören Na Hong-Jin, Saemi Kim und Saerom Kim für Forged Films, während Jeongin Hong als ausführender Produzent und Eugene Kim als Co-ausführende Produzentin fungieren. Plus M Entertainment finanzierte das Projekt, und Neon plant einen Kinostart in Nordamerika und in englischsprachigen Gebieten. Eugene Kim, Leiterin der Inhaltsabteilung bei Plus M Entertainment, erklärte: „Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Neon, einem Verleih, der immer wieder ein unvergleichliches Gespür für globale Meisterwerke bewiesen hat.“ Sie fügte hinzu, dass der genreübergreifende Film durch Neons Expertise einen starken Eindruck auf das nordamerikanische Publikum machen werde. Die Geschichte spielt in Hope Harbor, einem abgelegenen Dorf nahe der demilitarisierten Zone in Südkorea. Polizeichef Bum-seok erhält Berichte von Jugendlichen aus der Umgebung über eine Tigersichtung, was in dem Dorf Panik auslöst und die Bewohner zwingt, sich einer unglaublichen Realität zu stellen. Der künstlerische Leiter von Cannes, Thierry Frémaux, beschrieb 'Hope' als einen Film, der ständig die Genres wechsele, um eine Geschichte aus einem Teil der Geschichte zu erzählen, der noch nie zuvor auf Film festgehalten wurde. Dies ist Nas vierter Auftritt in Cannes nach 'The Wailing' außer Konkurrenz im Jahr 2016, 'The Yellow Sea' in der Reihe Un Certain Regard im Jahr 2011 und 'The Chaser' außer Konkurrenz im Jahr 2008. Zu den weiteren Cannes-Titeln von Neon gehören Arthur Hararis 'The Unknown', Cristian Mungius 'Fjord', Ryusuke Hamaguchis 'All of a Sudden' und Hirokazu Kore-edas 'Sheep in the Box' im Wettbewerb sowie Nicolas Winding Refns 'Her Private Hell' außer Konkurrenz. Neon hat die letzten sechs Gewinner der Goldenen Palme verliehen.

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