Nets verlängern Vertrag von Trainer Jordi Fernández

Die Brooklyn Nets haben den Vertrag von Cheftrainer Jordi Fernández sowie seines Trainerstabs vorzeitig um mehrere Jahre verlängert. General Manager Sean Marks lobte Fernández für den Aufbau eines soliden Fundaments während der Umbruchphase des Teams. Dieser Schritt unterstreicht das Vertrauen in die strategische Ausrichtung der Mannschaft und die Entwicklung des jungen Kaders.

Die Nets gaben die Vertragsverlängerung am Montag bekannt und sicherten sich damit weiterhin die Dienste von Fernández, der nun in seine dritte Saison als Cheftrainer geht. Nach der Entlassung von Jacque Vaughn im Jahr 2024 verpflichtet, brachte Fernández seine Erfahrung aus seiner Zeit als Assistenztrainer von Michael Malone bei den Nuggets sowie einer Station in Sacramento mit. Marks betonte den Einfluss des Trainers in einer Stellungnahme: 'Jordi ist eine herausragende Führungspersönlichkeit, die zusammen mit ihrem Trainerstab dem Franchise von dem Moment an, als er in Brooklyn ankam, ihren Stempel aufgedrückt hat.' Er fügte hinzu, dass der Fokus des Stabs auf die Spielerentwicklung und den Wettbewerbsgeist innerhalb der gesamten Organisation begrüßt werde, und äußerte sich optimistisch über die fortgesetzte Zusammenarbeit. Das Team befand sich nach den Abgängen von Stars wie Kevin Durant, Kyrie Irving, James Harden und Ben Simmons im Neuaufbau. In dieser Saison stellten die Nets den jüngsten Kader der NBA, der trotz Verletzungssorgen gegen Saisonende wettbewerbsfähig blieb. Rookie-Guard Egor Dёmin zeigte vielversprechende Ansätze, bevor ihn eine Plantarfasziitis Anfang März außer Gefecht setzte, während Michael Porter Jr. nach seinem Trade aus Denver Karrierebestwerte erzielte und Nic Claxton als effektiver Rim-Protector überzeugte. Brooklyn beendete die Saison mit der drittschlechtesten Bilanz der Liga und sicherte sich damit eine 14-prozentige Chance auf den ersten Draft-Pick in einem talentreichen Jahrgang. Das Franchise verfügt zudem über zahlreiche zukünftige Erstrunden-Draftrechte, darunter Picks von den Knicks, 76ers und Nuggets, sowie eigene Auswahlrechte und Pick-Swaps. Dies verschafft den Nets Flexibilität bei der Kaderplanung durch zukünftige Drafts oder Trades beim Aufbau rund um neue Talente.

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