Neuer Vogelgrippe-Fall in Ängelholm: „Ominös“

Vogelgrippe wurde auf einem neuen Hof in der Gemeinde Ängelholm bestätigt, was zur Keulung von rund 19.000 Mastküken führt. Dies folgt einem initialen Ausbruch, bei dem 9.500 Puten sowie mehrere Tausend Hühner und Enten gekeult wurden. Die Schwedische Landwirtschaftsbehörde beschreibt die Situation als ominös inmitten einer Saison mit vielen Ausbrüchen in Europa.

Vogelgrippe wurde am Donnerstag auf einem Hof in der Gemeinde Ängelholm bestätigt, und am Freitag gab die Schwedische Landwirtschaftsbehörde bekannt, dass ein benachbarter Hof ebenfalls infiziert ist. Der initiale Ausbruch führte zur Keulung von 9.500 Puten sowie mehreren Tausend Hühnern und Enten. Auf der neuen Anlage sollen rund 19.000 Mastküken gekeult werden, um die Ausbreitung zu stoppen.

Katharina Gielen, Leiterin der Krankheitsbekämpfung bei der Behörde, kommentiert: „Es ist sehr bedauerlich, aber nicht unerwartet angesichts dessen, wie die Saison zu sein scheint und wahrscheinlich weitergehen wird. Wir haben das in der Welt um uns herum gesehen, es gibt viele Ausbrüche in Europa. Es ist ein bisschen ominös.“ Das Nationale Veterinärinstitut hat vor einer frühen und schlimmeren Vogelgrippe-Saison als seit Jahren gewarnt. Im Oktober wurden in Tomelilla 28.000 Puten nach einem Ausbruch gekeult, und Schonen sowie große Teile Südschwedens sind als Hochrisikogebiete mit speziellen Regeln eingestuft, um Haustiere vor Wildvögeln zu schützen.

Nach dem ersten Ausbruch wurde eine Restriktionszone im Gebiet eingerichtet, die nun angepasst wird, um beide Fälle abzudecken. Dies umfasst Anforderungen für gewerbliche Anlagen, ihr Geflügel indoors zu halten. „Der Fokus liegt jetzt auf der Keulung und der Kontrolle der Infektion“, sagt Gielen. Sie fügt hinzu: „Man kann nur denken, dass es extrem traurig ist. Es gibt keine andere Maßnahme. Die Tiere werden durch das Virus krank, es ist Leiden für die Tiere.“

Die Landwirtschaftsbehörde fordert ständige Wachsamkeit gegenüber der Infektion und den Kontakt zu Tierärzten bei dem geringsten Verdacht auf Vogelgrippe.

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