Neue Diagnose für Angst vor unangenehmem Geruch

Eine neue psychiatrische Diagnose zielt darauf ab, eine vergessene Patientengruppe zu identifizieren, die befürchtet, andere mit ihrem Geruch zu ekeln. Dies führt zu unnötigem Waschen sauberer Kleidung. Die Erkrankung, bekannt als ORD, resultiert aus einem ständigen Streben nach Frische.

Ein Artikel in Dagens Nyheter beleuchtet, wie Angst vor unangenehmem Geruch Menschen dazu treibt, Kleidung zu waschen, die gar nicht schmutzig ist. «Wir waschen Kleidung, die sauber ist,» wird im Text zitiert. Die neue Diagnose ORD, eine psychiatrische Klassifikation, zielt darauf ab, diese zuvor übersehene Patientengruppe zu identifizieren.

Der Hintergrund umfasst kulturellen und persönlichen Druck, immer gut zu riechen, wie Vanille oder Sandelholz, während natürlicher Körpergeruch vermieden wird. Ein ständiges Streben nach «Frische» kann zu übermäßigem Waschen und im schlimmsten Fall zu ORD führen. Der Artikel wurde am 17. November 2025 veröffentlicht und weist darauf hin, wie diese Angst das tägliche Leben unnötig beeinträchtigt.

Experten betonen die Wichtigkeit, die Erkrankung zu erkennen, um Unterstützung zu bieten, ohne sie zu sensationalisieren. Es werden keine spezifischen Zahlen oder zusätzlichen Fallstudien erwähnt, aber die Diagnose wird als Schritt zu besserer psychiatrischer Versorgung gesehen.

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