Neue FIR gegen Sonia und Rahul Gandhi im National-Herald-Fall

Die Economic Offences Wing der Delhi Police hat eine neue FIR gegen die Congress-Führer Sonia Gandhi und Rahul Gandhi im National-Herald-Fall eingereicht und wirft ihnen kriminelle Verschwörung vor. Die FIR basiert auf einer Beschwerde der Enforcement Directorate zu mutmaßlich betrügerischen Finanztransaktionen. Der Fall dreht sich um die Kontrolle der mit dem Congress verbundenen Firma AJL.

Am 30. November 2025 hat die Economic Offences Wing (EOW) der Delhi Police eine neue FIR gegen Sonia Gandhi und Rahul Gandhi im National-Herald-Fall registriert. Die am 3. Oktober eingereichte FIR geht auf eine Beschwerde der Enforcement Directorate (ED) zurück, die gemäß Abschnitt 66(2) des PMLA die Registrierung einer nachgelisteten Straftat anordnete. Die ED hatte ihren Untersuchungsbericht mit der Delhi Police geteilt.

Die Vorwürfe betreffen eine kriminelle Verschwörung zur betrügerischen Erlangung der Kontrolle über Associated Journals Limited (AJL), ein mit der Congress-Partei verbundenes Unternehmen. Die FIR nennt Sonia Gandhi, Rahul Gandhi, Sam Pitroda (Leiter des Indian Overseas Congress) und drei weitere Personen als Beschuldigte. Sie belastet auch drei Unternehmen: AJL, Young Indian und die in Kolkata ansässige Dotex Merchandise Private Limited.

Laut den Anklagen stellte Dotex, das als Briefkastenfirma beschrieben wird, ₹1 Crore an Young Indian zur Verfügung. Diese Transaktion soll Young Indian ermöglicht haben, ₹50 Lakh an den Congress zu zahlen und die Kontrolle über AJL zu erlangen, das einen Wert von rund ₹2.000 Crore hat. Der Fall, der ein langwieriger rechtlicher und politischer Streit ist, umfasst nun Geldwäschevorwürfe. Keine Widersprüche wurden über die Quellen hinweg festgestellt.

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