NMFAC protestiert vor der Nationalversammlung wegen entführter Schüler

Die Nigerian Movement for Actionable Change hat am Mittwoch einen friedlichen Protest vor der Nationalversammlung abgehalten und die Freilassung von 253 aus einer katholischen Schule im Bundesstaat Niger entführten Schülern gefordert. Die Gruppe rief zu entschlossenen Maßnahmen gegen die zunehmende Unsicherheit im Land auf, einschließlich der Ausrufung eines Notstands. Die Demonstranten drängten die Regierung, Verhandlungen mit Banditen einzustellen und Sicherheitsmaßnahmen zu verstärken.

Am 26. November 2025 versammelten sich Mitglieder der Nigerian Movement for Actionable Change (NMFAC) vor der Nationalversammlung in Abuja zu einer friedlichen Demonstration. Der Protest thematisierte die anhaltende Unsicherheit in Nigeria, mit einem besonderen Fokus auf die Entführung von Schülern. Die NMFAC, eine Koalition von Druckgruppen, marschierte mit Plakaten, auf denen stand: „Sicherheit in allen 36 Bundesstaaten wiederherstellen“, „Die 253 entführten Schüler freilassen“, „Verhandlungen mit Banditen stoppen“, „Notstand wegen Unsicherheit ausgerufen“ und „Sichert jetzt unsere Grenzen“.

Organisator Faisal Sanusi Ibrahim sprach mit Journalisten und betonte, dass der Protest ein verfassungsmäßiges Recht und ein einheitlicher Aufruf zur nationalen Sicherheit sei. „Wie wir alle wissen, ist der Protest unser grundlegendes Menschenrecht, und wir üben es heute hier aus. Wir sind uns alle des aktuellen Zustands der Unsicherheit im ganzen Land bewusst; kein Bundesstaat ist sicher, niemand ist sicher“, sagte er. Ibrahim betonte die Notwendigkeit, das Problem kollektiv anzugehen, jenseits von religiösen, tribalistischen oder kulturellen Spaltungen.

Die Gruppe lobte die Sicherheitsbehörden für die Befreiung von 24 Schülerinnen, wies jedoch darauf hin, dass 253 Schüler der katholischen Schule im Bundesstaat Niger noch gefangen sind. Zu den jüngsten Vorfällen gehören die Entführung von zehn Personen in Kwara und zehn in Kano am Vortag. Die NMFAC lehnt Verhandlungen mit Terroristen ab, die sie für die Vertreibung von Gemeinschaften und die Schaffung von Schlachtfeldern verantwortlich macht. Sie forderten bessere Ausrüstung und stärkere Feuerkraft für die Streitkräfte, um den überlegenen Waffen der Kriminellen entgegenzuwirken.

Ibrahim warnte davor, die Unsicherheit religiös zu rahmen, was die Krise angesichts internationaler Bedenken verschärfen könnte. Er hob die täglichen Härten hervor, von Hunger bis zu unsicheren Straßenreisen, und stellte fest, dass Fliegen notwendig, aber für die meisten unerschwinglich geworden sei. „Die Regierung muss den Notstand wegen Unsicherheit ausrufen. Das ist sehr wichtig. Reisen auf der Straße ist nicht mehr sicher, weder für mich, noch für Sie, noch für die Sicherheitskräfte“, erklärte er. Die Demonstranten forderten schnelles Handeln der Regierung zum Schutz der Bürger und zur Befreiung der Gefangenen.

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