Nordkorea feuert Rakete in Richtung Ostsee

Nordkorea hat am Freitag eine vermutete Kurzstreckenrakete in Richtung Ostsee abgefeuert. Der südkoreanische Generalstab bestätigte den Abschuss, was zu einer Notfallsitzung im Präsidialamt führte. Der Vorfall ereignet sich inmitten erhöhter Spannungen auf der koreanischen Halbinsel.

Am Nachmittag des 7. November feuerte Nordkorea eine Rakete in Richtung Ostsee ab, wie der südkoreanische Generalstab (JCS) bestätigte. Der JCS identifizierte sie als vermutete Kurzstreckenrakete und verstärkte die Überwachung. Unmittelbar nach dem Abschuss berief das Präsidialamt eine Notfallbesprechung ein, um auf die Provokation zu reagieren.

Dieser Vorfall reiht sich in mehrere nordkoreanische militärische Aktivitäten dieser Woche ein. Am 2. November inspizierte Kim Jong Un die Kriegsbereitschaft einer Spezialeinheit. Am 4. November feuerte Nordkorea mehrere Artillerieraketen ab, was mit dem Besuch eines US-Beamten im Joint Security Area zusammenfiel. Zusätzlich verhängten die USA am 5. November Sanktionen gegen acht nordkoreanische Personen und zwei Einrichtungen wegen Geldwäsche im Zusammenhang mit Cyberkriminalität.

Nordkorea beherbergte kürzlich eine russische Militärdelegation, um die Zusammenarbeit zwischen militärpolitischen Organen zu besprechen. Vor diesem Hintergrund verschärft der Raketenabschuss die Instabilität in der Sicherheit der koreanischen Halbinsel. Die südkoreanische Regierung bleibt hoch alarmiert gegenüber weiteren Provokationen.

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