Anträge auf Abriss von Häusern, die durch das Erdbeben und den Starkregen des Vorjahres auf der Noto-Halbinsel in Japan beschädigt wurden, übersteigen die Reparaturanträge um etwa das Zwei-zu-Eins-Verhältnis, sagten Quellen am Donnerstag. Viele Bewohner entschieden sich für staatlich finanzierte Abrisse, die günstiger sind als selbst finanzierte Reparaturen. Rund 22.500 Häuser wurden im nördlichen Teil der Präfektur Ishikawa vollständig oder teilweise zerstört.
Rund 22.500 Häuser wurden im nördlichen Teil der Noto-Halbinsel in der Präfektur Ishikawa durch die Erdbeben- und Starkregenkatastrophen des Vorjahres vollständig oder teilweise zerstört. Die Bewohner haben bis Ende Oktober 11.796 Anträge auf staatlich finanzierte Abrisse solcher Häuser gestellt, während nur 5.809 Anträge für ein Notfallreparaturprogramm eingereicht wurden, bei dem lokale Behörden einen Teil der Kosten übernehmen.
Die Reparaturanträge machen etwa die Hälfte der Abrissanträge aus, sagten Quellen am Donnerstag. Viele haben den Abriss gewählt, da eine selbst finanzierte Reparatur der Häuser deutlich teurer gewesen wäre.
Diese Präferenz unterstreicht die finanziellen Belastungen, denen die betroffenen Bewohner gegenüberstehen, und könnte die langfristigen Wiederaufbaubemühungen in der Region prägen. Die Katastrophen verdeutlichen anhaltende Herausforderungen im Katastrophenmanagement mit Auswirkungen auf staatliche Unterstützungsprogramme.