Die Edmonton Oilers verloren ihr Heimspiel gegen die Florida Panthers mit 0:4 und lieferten damit eine weitere lustlose Vorstellung gegen das Team ab, das sie in den Stanley Cup Finals zweimal in Folge besiegt hatte. Cheftrainer Kris Knoblauch beschrieb den Einsatz als vorhanden, bemängelte jedoch das Fehlen von Toren. Kritiker führen das mangelnde Dringlichkeitsgefühl des Teams auf seine ruhige Art zurück.
Die Edmonton Oilers unterlagen den Florida Panthers zu Hause mit 0:4 in einem Spiel, das trotz der Rivalität aus den jüngsten Stanley-Cup-Finals eher an ein Vorbereitungsspiel als an einen Wettkampf erinnerte. Die Oilers brachten es auf lediglich 21 Schüsse und konzentrierten sich auf Pässe um die Zone herum, anstatt den Zug zum Tor zu suchen oder Unruhe vor dem Torhüter der Florida Panthers zu stiften. Im Gegensatz dazu zeigten die Panthers physische Präsenz, wie beim dritten Treffer, als sie einen Abpraller erzwangen und sich das lose Puck-Duell gegen die Verteidiger aus Edmonton sicherten. Cheftrainer Kris Knoblauch blieb nach dem Spiel gelassen und erklärte: „Ich denke, unser Einsatz war da; wir konnten nur kein Tor erzielen.“ Diese Aussage stieß auf Kritik, da die Oilers von Beginn an träge wirkten und es versäumten, Zweikämpfe zu gewinnen oder konstanten Druck auszuüben, wobei die meisten Chancen lediglich Einzelaktionen blieben. Knoblauchs entspannter Stil an der Bande und in Interviews fällt dadurch auf, dass er sich kaum ändert, selbst bei schwachen Leistungen. Beobachter deuten an, dass sich dieses Verhalten auf die Spieler übertragen könnte, was zu kraftlosen Leistungen ohne Kampfgeist und Dringlichkeit führt. Er kritisiert selten unterdurchschnittliche Leistungen öffentlich oder diskutiert Schiedsrichterentscheidungen, womit er möglicherweise Gelegenheiten verpasst, das Team wachzurütteln. Die Oilers zeigen in dieser Saison Inkonstanz, und Knoblauchs Ansatz steht angesichts der Forderungen nach mehr Emotionalität und Verantwortungsbewusstsein zunehmend in der Kritik.