Örebro Hockey sicherte sich einen wichtigen 4–1-Sieg auswärts gegen Malmö Redhawks in der SHL am Donnerstagabend, was ihren Abstiegskampf in der Liga stärkt. Das Spiel zeigte eine starke defensive Leistung von Örebro und eine kraftlose Effort des Heimteams, das vom Publikum ausgebuht wurde. Assistenztrainer Calle Gunnarsson wurde für die Einführung von Gelassenheit und Stabilität im Team gelobt.
Örebro Hockey, das um den Klassenerhalt in der SHL kämpft, startete seine Skåne-Tour mit einem überzeugenden 4–1-Sieg auswärts gegen Malmö Redhawks am Donnerstagabend. Puckabwurf war um 19:00 Uhr in der Malmö Arena. Örebro zeigte defensive Stärke und erhielt früh eine Führung durch ein Glückstor, das vom Malmö-Verteidiger Martin Schreiber abgelenkt wurde zu 0–1. Mitte der zweiten Periode steigerte Malmö das Tempo, scheiterte aber daran, Örebros Torwart Jhonas Enroth ernsthaft herauszufordern. In der dritten Periode erweiterte Noah Steen die Führung auf 0–2 in der 6. Minute mit einem Breakaway von der offensiven Blauen. Malmö kam kurz darauf durch ein Slapshot des Verteidigers Eemil Viro von der Blauen auf 1–2 zurück, doch Kalle Kossila antwortete mit einem Handgelenkschuss zu 1–3. Das Endergebnis wurde mit 1–4 ins leere Tor besiegelt. Der Sieg wurde als Boost gefeiert, besonders defensiv. Örebros Trainer Niklas Eriksson lobte Assistenztrainer Calle Gunnarsson: «Er ist mit Gelassenheit und Ruhe gekommen, einem Professionalismus, den ich mag.» Noah Steen, der das entscheidende 2–0-Tor erzielte, traf auf seinen besten Freund Petter Vesterheim bei Malmö und sagte, der Sieg «hat richtig gut geschmeckt» nach einem Dinner bei seinem Freund. Aus Malmös Sicht war die Stimmung gedämpft. Trainer Tomas Kollar sagte: «Es gibt viele Fragezeichen, die wir klären müssen» und «Die erste Periode war eindeutig eine schwache Leistung von uns. Örebro war über drei Perioden besser.» Stürmer William von Barnekow fügte hinzu: «Es gibt keine Ausreden. Wir sind gar nicht auf unserem Niveau.» Trotz gesicherter Playoff-Plätze wurde Redhawks nach der schläfrigen Leistung vom Heimpublicum ausgebuht. Örebro fragt sich nun, ob dies der Start eines neuen Trends oder eine Rückkehr zu ihrem ‚langweiligen‘ Stil ist.