Malmö Redhawks besiegten Leksand mit 7:2 in der SHL und schickten ihre Gegner in die Qualifikation. Der Sieg gelang in einem entscheidenden Spiel, in dem Filip Björkman ein Tor beitrug. Die Chance der Redhawks auf einen direkten Viertelfinalplatz bleibt vor der letzten Runde lebendig.
Malmö Redhawks sicherten sich am Donnerstag einen überzeugenden 7:2-Sieg gegen Leksand in der SHL und schickten Leksand damit effektiv in die Qualifikation. Die Chance von Leksand, die Qualifikation zu vermeiden, ist nun nur noch theoretisch. Das Spiel begann stark für die Redhawks mit einem frühen Powerplay-Tor von Lauri Pajuniemi, gefolgt vom 2:0 durch Filip Björkman, den 22-jährigen Stürmer aus Mora. Es war Björkmans zweites SHL-Tor in seiner Karriere. Björkman, der vor der Saison von Mora verpflichtet, aber im November an seinen Mutterverein zurückgeliehen wurde, erzielte in 25 Allsvenskan-Spielen 13 Punkte (7 Tore + 6 Assists). Er wurde Anfang Februar zurück zu den Redhawks geholt und fühlt sich seither wohl. Im Spiel stand er in einer Kette mit William von Barnekow und Isac Nilsson, die zusammen zwei Tore erzielten. „Es fühlte sich an, als hätten wir gute Chemie und viel Energie gehabt“, sagt Björkman. Der Sieg ist entscheidend für die Redhawks, die noch um einen Platz unter den ersten sechs kämpfen, um direkt ins Viertelfinale vorzurücken. Vor der letzten Hauptrundenrunde stehen Brynäs, Färjestad, Luleå und Malmö Redhawks gleichauf mit je 77 Punkten und kämpfen um die Positionen fünf bis acht. Dafür brauchen sie am Samstag einen Sieg gegen Frölunda sowie günstige Ergebnisse in anderen Spielen. „Viel steht auf dem Spiel, die Tabelle ist sehr eng. Wir fahren hin, legen uns ins Zeug und holen uns drei Punkte“, sagt Björkman. Lauri Pajuniemi verließ nach einem Check im dritten Drittel vorsorglich das Eis, wie Cheftrainer Tomas Kollar erklärte. Fredrik Händemark, der eine Vergangenheit bei Leksand hat, steuerte ebenfalls ein Tor bei. Die Rivalität zwischen Björkmans Mora und Leksand ist intensiv, doch er lacht darüber: „Man muss den Atem anhalten, wenn man in Leksand eintrifft.“ Die Redhawks ziehen derweil weiterhin starke Zuschauermengen an und unterstreichen damit den wachsenden Fan-Support unabhängig vom Ausgang der Saison.