Die Malmö Redhawks gingen im dritten Viertelfinal-Heimspiel gegen Skellefteå früh in Führung, verloren aber mit 2:4. Damit steht es in der Serie 0:3 gegen die Redhawks. Trainer Tomas Kollar lobte die Leistung als die bisher beste des Teams in dieser Serie.
In der Malmö Arena starteten die Malmö Redhawks vor 9.859 Zuschauern stark in das dritte Viertelfinale gegen Skellefteå. Bereits nach 9:13 Minuten erzielte Linus Öberg den Führungstreffer, vorbereitet durch Verteidiger Elia Pedrotti mit einem Pass über die Bande. Die Heimmannschaft dominierte das erste Drittel mit Angriff auf Angriff, und die 1:0-Führung war laut Kollar sogar zu niedrig ausgefallen.
"Unsere beste Leistung in dieser Serie. Wir kamen stark aus dem ersten Drittel. Ich denke, wir haben im zweiten Drittel etwas an Druck verloren", sagte Tomas Kollar nach dem Spiel.
Skellefteå drehte das Spiel im zweiten Abschnitt, in dem die Redhawks in den ersten zehn Minuten keinen Schuss auf das Tor brachten. Mikkel Aagaard glich nach einem Ballverlust zum 1:1 aus. Eine Strafe gegen Janne Kuokkanen führte zum 1:2 durch Jonathan Pudas.
Im dritten Drittel erhöhte Skellefteå auf 1:3, nachdem Eemil Viro den Puck unglücklich ins eigene Netz abgefälscht hatte. Fredrik Händemark verkürzte auf 2:3, doch Skellefteå setzte den Schlusspunkt zum 2:4 ins leere Tor, als die Redhawks in der Schlussphase auf den Ausgleich drängten.
Kollar stellte Verbesserungen fest: "Wir üben guten Druck auf das Tor aus. Wir gewinnen viele freie Scheiben in der Offensivzone. Die Konstanz im Spiel macht den Unterschied."
Das Powerplay der Redhawks blieb ineffektiv, trotz Chancen bei einer fünf-gegen-drei-Überzahl. Bisher ist es in den SM-Playoffs noch keinem Team gelungen, einen 0:3-Rückstand aufzuholen. Kollar richtet den Blick nach vorne: "Wir nehmen ein Spiel nach dem anderen."