Luleå nutzte seine letzte Chance und gewann das vierte Halbfinalspiel gegen Skellefteå mit 3:2, wodurch der Serienrückstand auf 1:3 verkürzt wurde. Brendan Shinnimin erzielte zwei Tore in dem dramatischen SHL-Playoff-Match. Ein potenzieller Ausgleichstreffer für Skellefteå wurde nach einer Videoprüfung aberkannt.
Der Titelverteidiger Luleå ging im ersten Drittel durch Brendan Shinnimin nach 11:35 Minuten in Überzahl in Führung, die Vorlage kam von Isac Hedqvist. Skellefteå glich im zweiten Drittel durch Arvid Lundberg aus, doch Jesper Sellgren stellte kurz darauf die 2:1-Führung wieder her.
Im dritten Drittel erhöhte Shinnimin nach nur 40 Sekunden auf 3:1, als ein Schuss von Hedqvist von dem Kanadier ins Tor abgefälscht wurde. Oskar Vuollet verkürzte nach 1:44 Minuten auf 2:3, doch Luleå brachte den Sieg über die Zeit.
Mehr als vier Minuten vor Spielende wurde ein Tor von Viktor Grahn (Skellefteå) nach einer Videoprüfung aberkannt. Die Schiedsrichter entschieden, dass der Schläger von Stürmer Mikkel Aagaard den Luleå-Torwart Matteus Ward behindert hatte.
"Das war der erste Schritt bei dem, was wir erreichen wollen", sagte Shinnimin gegenüber TV4 Play. Skellefteås Trainer Daniel Hermansson äußerte sich wie folgt: "Die Schiedsrichter sagen, Mikkels Schläger war oben und hat gestört, und wenn sie es sich so ansehen, haben sie richtig gehandelt." Das nächste Spiel findet am Mittwoch in Skellefteå statt.