Växjö drehte das dritte Spiel des SHL-Halbfinals im letzten Drittel und besiegte Rögle mit 4:2, wodurch sie in der Serie auf 1:2 verkürzten. Leo Sahlin Wallenius erzielte den Ausgleich zum 2:2 und bereitete den Führungstreffer vor, während Hugo Gustafsson mit einem Treffer ins leere Tor den Sieg besiegelte. Das Spiel fand in Rögles Heimarena in Ängelholm statt.
Rögle ging im dritten Spiel der Halbfinalserie früh in Führung, als Linus Sandin auf Vorlage von Dennis Everberg das 1:0 erzielte. Everberg war zuvor versehentlich mit Schiedsrichter Christoffer Holm zusammengestoßen, doch laut den TV4-Kommentatoren Johan Edlund und Staffan Kronwall konnte der Unparteiische ohne Verletzungen weitermachen. TV4-Experte Kronwall kritisierte zu Beginn die Verteidigung von Växjö und bezeichnete Verteidigerpaare wie Keegan Lowe und Petter Granberg als zu langsam und träge, wobei er auf die schlechten Plus-Minus-Werte in der bisherigen Serie hinwies. Rögle führte zwischenzeitlich mit 2:1, nachdem sie vor dieser Partie die vorherigen 12 Tore der Serie erzielt hatten. Växjö drehte die Partie im dritten Drittel. Leo Sahlin Wallenius glich nach einem Zusammenspiel mit Lucas Elvenes zum 2:2 aus und bereitete dann zusammen mit Felix Robert das 3:2 durch Brogan Rafferty vor. Sahlin Wallenius, der gemeinsam mit Rafferty viel Eiszeit erhielt, sagte gegenüber TV4: „Ich sehe Elvenes dort, spiele ihm den Puck zu und beziehe eine neue Position; meistens bekommt man ihn zurück.“ Hugo Gustafsson, der an den Ort zurückkehrte, an dem er sich zuvor eine Augenverletzung zugezogen hatte, erzielte das 4:2 ins leere Netz. Nach dem Spiel betonte Sahlin Wallenius die Bedeutung des Sieges: „Es ist ein großer Unterschied zwischen 1:2 und 0:3. Das nächste Spiel wird ein Spaß.“ Er reagierte lachend auf seinen Spitznamen „Showtime“ und brachte diesen mit seinem Teamkollegen Dennis Rasmussen und dessen bevorstehendem Vertrag bei den San Jose Sharks in Verbindung. Rögle-Trainer Dan Tangnes blieb optimistisch: „Wir haben die ersten beiden Drittel recht gut gespielt“, wies jedoch auf einen Leistungsabfall hin und kündigte für das vierte Spiel am Dienstag zu Hause taktische Änderungen an. Gustafsson fügte hinzu: „Wir nehmen es Spiel für Spiel“ und konzentrierte sich dabei auf den Schwung und die Spielkontrolle.