HV71 besiegte Leksand am Sonntag in der Tegera Arena im dritten Spiel der SHL-Play-out-Serie und baute damit die Führung im Best-of-Seven-Duell auf 3:0 aus. Leksand steht nun vor dem Ausscheiden, sofern kein Comeback gelingt; Spiel 4 ist für Dienstag erneut im heimischen Stadion angesetzt. Die Partie war von Spieldauerdisziplinarstrafen auf beiden Seiten geprägt.
Nach einer 2:0-Serienführung nach dem zweiten Spiel sicherte sich HV71 einen weiteren Sieg im dritten Spiel gegen Gastgeber Leksand und brachte die Heimmannschaft damit an den Rand des Abstiegs in die Hockeyallsvenskan. Leksands Kapitän Lukas Vejdemo äußerte Enttäuschung, aber auch Entschlossenheit: „Just här och nu är det såklart att vi är besvikna över den här insatsen. Men vi får väl deppa lite ikväll. Sen är det nya tag imorgon.“ Er blieb optimistisch: „Om vi spelar en sån här match till är jag ganska säker på att vi vinner“, während er Transfergerüchte zurückwies und seinen Fokus auf die aktuelle Situation legte, trotz eines Vertrags, der bei einem Abstieg ungültig werden würde. Stürmer Max Veronneau beklagte vergebene Chancen: „Jag borde ha gjort mål“, betonte jedoch: „Det är inte över förrän det är över. Vi har en uppförsbacke nu, men spelar vi så här så kan vi vända det här.“ Das Spiel wurde früh hitzig, als HV71-Spieler Axel Rindell nach etwa fünf Minuten im ersten Drittel eine Spieldauerdisziplinarstrafe wegen eines Stockschlags gegen das Gesicht von Leksands Michael Lindqvist erhielt – von TV4-Experte Staffan Kronwall als „Ett väldigt dåligt och egoistiskt beslut“ bezeichnet. Später erhielt Leksands Anton Johansson eine 5+20-Minuten-Strafe für einen Check gegen den Kopf von HV71-Spieler Jonathan Ang, der zuvor ein Tor erzielt hatte. Rindell äußerte sich später selbstkritisch: „Det är ingen känslan man vill ha som spelare. Man vill hjälpa laget och det gör man inte så där.“ Die Zuschauerzahlen waren bis auf die voll besetzte und stimmgewaltige Nordtribüne eher spärlich. Leksand empfängt am Dienstag Spiel 4.