Leksand sicherte sich einen entscheidenden 4:3-Sieg gegen die Abstiegsrivalen HV71 in einem dramatischen SHL-Spiel in der Tegera Arena. Nach einem 3:0-Vorsprung nach dem ersten Drittel hielt Leksand dem atemberaubenden Comeback von HV71 stand, das zum 3:3 nach zwei Dritteln führte, bevor Max Veronneaus spätes Powerplay-Tor den sechsten Sieg in sieben Spielen besiegelte und sie im Abstiegskampf nach vorne brachte.
Das SHL-Duell zwischen Leksand und HV71 bot hohes Drama, wobei Leksand auf der jüngsten Form aufbaute, um die Abstiegsgegner zu überholen. Leksand dominierte das erste Drittel in der Tegera Arena und zog auf 3:0 davon: Gabriel Fortier eröffnete per Rückpraller von Wiktor Nilsson, Anton Johansson knallte das 2:0 herein, und Kalle Östman fügte ein Powerplay-Tor hinzu. HV71-Trainer Anton Blomqvist nahm früh Timeout, doch es stoppte den Strom zunächst nicht. nnDas zweite Drittel drehte das Spiel um, als HV71 zurückschlug: Justin Kloos im Powerplay machte es 3:1, Andreas Borgman 3:2, und Jonathan Ang glich es mit 36 Sekunden Restzeit zum 3:3 aus. Leksands Abwehr brach unter Ballverlusten und Strafen zusammen. Torwart Olle Strandell nannte es bei TV4 «bedrövligt» und sprach von Passivität. nnIm dritten Drittel zog Borgman bei 5:17 Restzeit eine Strafe nach sich, was Leksand Powerplay bescherte. Max Veronneau, der in einer Powerplay-Torfamine steckte, erzielte das 4:3-Siegtor per Ablenkung an einem HV71-Schlittschuh. TV4-Experte Sanny Lindström lobte: «Det är lite för enkelt, han går runt sig själv Veronneau.» nnHV71-Trainer Blomqvist bedauerte nach dem Spiel: «Givetvis är jag besviken på första perioden. Sedan sker det ett scenskifte i den andra perioden där vi är väldigt bra. Men i den tredje kommer vi inte ut och tar tag i matchbilden. Det är surt att släppa in målet i boxplay.» Leksands Sieg stärkte die Abstiegschancen, indem sie HV71 auf den letzten Platz verwiesen. Gabriel Fortier wurde zum Fan-Spieler des Spiels gekürt.