Im zweiten Spiel der SHL-Qualifikationsserie gewann HV71 mit 3:2 gegen Leksand und ging mit 2:0 in Führung. Leksand zeigte ein starkes erstes Drittel, geriet dann aber ins Wanken, wobei eine Strafe das Comeback verhinderte. Spieler und Trainer äußerten sich frustriert, aber auch optimistisch vor den Heimspielen.
Leksand begann im zweiten Qualifikationsspiel gegen HV71 stark und ging nach etwa neun Minuten durch Oskar Lang, der einen Steilpass von Nolan Stevens verwertete, mit 1:0 in Führung. TV4-Kommentatorin Sanny Lindström bezeichnete das Tor als "otroligt läckert". Drei Minuten vor Ende des ersten Drittels glich HV71 durch Hugo Pettersson im Powerplay zum 1:1 aus, und nur 38 Sekunden vor der Pause gelang Pettersson nach einer schwachen Parade von Leksands Filip Larsson der Anschlusstreffer zum 2:1. Leksand-Stürmer Oskar Lang sagte gegenüber TV4: "Vi börjar jäkligt bra och får ett tidigt mål. Sen får dem ett mål i powerplay och vi tappar det lite. Vi tappar i vårt spel och gör inte det vi ska.' Trainer Johan Hedberg lobte das erste Drittel, in dem Leksand "framåtlutade, spelar bakom deras backar och vinner puckar" spielte, betonte aber die Dominanz von HV71 im zweiten Drittel. Lukas Vejdemo brachte Leksand fünf Minuten vor Schluss auf 3:2 heran, doch Andro Kaderlis Cross-Checking-Strafe eine Minute später brachte das Spiel wieder ins Stocken. Hedberg sagte über Kaderli: "Det får inte hända. En ung kille givetvis och en otroligt ärlig hockeyspelare. Så jag är förvånad att han gick i den fällan.' Stürmer Michael Lindqvist blieb trotz des Drucks positiv: "Det är jävligt roligt" und "sådana här matcher man spelar hockey för". Leksand hat nun zwei Heimspiele vor sich, bei denen Lindqvist einen starken Trend in letzter Zeit feststellte. Bei HV71 kehrte Hampus Eriksson zurück, während Martin Johnsen ausfiel.