Skellefteå hat Rögle im vierten SHL-Finalspiel mit 3:2 besiegt. Das Team hat nun einen Matchball und kann am Samstag zu Hause den Titel holen. Rögle muss drei Spiele in Folge gewinnen, um ein entscheidendes siebtes Spiel zu erzwingen.
In der Catena Arena in Ängelholm übernahm Skellefteå die Führung im vierten Finalspiel. Emil Djuse erzielte Mitte des ersten Drittels das 1:0, sieben Minuten später folgte das 2:1 durch Viktor Grahn. Rögle verkürzte in der 19. Minute durch Fredrik Olofsson.
Das zweite Drittel blieb torlos. Rögle erhielt einen Penalty, nachdem Lubos Horky gefoult wurde, doch Linus Sandin schoss direkt auf Torhüter Strauss Mann. Im dritten Drittel erhöhte Pär Lindholm auf 3:1 und äußerte sich kryptisch zu seinem Treffer: „Man har sina hemligheter, jag vet varför jag gjorde mål i dag.“
Rögle kam durch ein Powerplay-Tor von Sandin gut fünf Minuten vor Schluss auf 2:3 heran. 1,5 Minuten vor Ende wurde Torhüter Arvid Holm vom Eis genommen, doch ein Ausgleich gelang nicht mehr. Skellefteå führt in der Serie nun mit 3:1 nach Siegen von 4:1 und 5:1, einer 2:3-Niederlage nach Verlängerung gegen Rögle sowie dem aktuellen 3:2.
Rögles Trainer Dan Tangnes sagte: „Wir haben nicht an unsere vorherige Leistung angeknüpft. Wir müssen den Puck besser in den eigenen Reihen halten.“ Er blickt positiv auf die Herausforderung: „Wir werden uns am Samstag in Skellefteå teuer verkaufen.“ Pär Lindholm zum möglichen Titelgewinn zu Hause: „Inspirerande, något man längtat efter hela säsongen.“ Das nächste Spiel findet am 2. Mai in Skellefteå statt.