Skellefteå AIK sicherte sich im vierten Spiel der SHL-Finalserie einen 3:2-Auswärtssieg gegen Rögle BK. Mit diesem Erfolg baut Skellefteå die Führung in der Serie auf 3:1 aus und benötigt nur noch einen Sieg für den Gewinn der fünften schwedischen Meisterschaft. Das fünfte Spiel findet am Samstag in der Skellefteå Kraft Arena statt.
Skellefteå AIK dominierte von Beginn an in Ängelholm und übernahm bereits im ersten Drittel die Kontrolle. Emil Djuse erzielte den Führungstreffer, gefolgt von Viktor Grahns erstem Finaltor von der blauen Linie zum 2:0. Grahn führte den Erfolg gegenüber TV4 auf ein gutes Zuspiel und etwas Glück zurück: „Jätteroligt. Jag får en bra passning och det är lite flyt att den går in, men jag tycker att vi förtjänar det.“ Pär Lindholm erhöhte später auf 3:1, bevor Linus Sandin in einer spannenden Schlussphase den Anschlusstreffer für Rögle erzielte, während die Heimmannschaft auf den Ausgleich drängte. Lindholm äußerte sich kryptisch zu seinem Tor gegenüber TV4: „Jag vet varför jag gjorde mål i dag.“ Auf Nachfrage ergänzte er: „Det tar vi när vi har vunnit guld.“ Skellefteå, das nach den Titeln 1978, 2013, 2014 und 2024 den fünften schwedischen Meistertitel anstrebt, kann die Serie am Samstag vor heimischer Kulisse entscheiden. Charles „Challe“ Berglund, ehemaliger Olympiateilnehmer und SHL-Experte, merkte an, dass Rögles Nachlässigkeiten Skellefteå den Vorteil verschafften, und bezeichnete die Situation im Lager von Rögle angesichts des Durcheinanders als „game over“. Berichte beleuchteten zudem die Vertragssituationen einiger Skellefteå-Spieler, darunter Max Krogdahl, der über seine Zukunft nachgedacht hat, sich aber derzeit auf die Playoffs konzentriert. Krogdahl sagte: „Man har funderat lite och vi har pratat lite om det, men just nu är mitt fokus fullt på slutspelet.“ Berichten zufolge steht Lars Bryggman vor einem Wechsel nach Finnland, während die Zukunft von Martin Lundberg noch ungewiss ist.