Rögle BK geht nach der 1:4-Niederlage im Auftaktspiel mit Zweifeln um zwei Starspieler in das zweite SHL-Finale gegen Skellefteå AIK. Dennis Everberg nahm trotz einer Oberkörperverletzung am Freitag am Training teil, während Linus Sandin aus familiären Gründen weiterhin fehlt. Bei Skellefteå AIK fehlt zudem Verteidiger Viktor Grahn wegen eines bevorstehenden Familienzuwachses.
Skellefteå AIK besiegte Rögle BK im ersten Finalspiel auf heimischem Eis mit 4:1. Rögle musste auf Stürmer Dennis Everberg verzichten, einen wichtigen Leistungsträger in den Playoffs, der laut Berichten an Expressen aufgrund einer Oberkörperverletzung ausfiel. Auch Verteidiger Linus Sandin fehlte aus persönlichen Gründen im Zusammenhang mit einem Familienzuwachs. Rögle-Trainer Dan Tangnes äußerte sich nach dem Training am Freitag in Skellefteå vorsichtig zu Everberg. Everberg trug ein grünes Trikot ohne Körperkontakt und nahm am Eistraining teil, wie HD berichtete. „Er hat trainiert und nun wird beurteilt, ob er spielbereit ist. Aber es ist immer ein gutes Zeichen, wenn er auf dem Eis trainiert. Wir werden sehen, wie sie sich entscheiden“, sagte Tangnes gegenüber HD. Tangnes fügte hinzu, dass er keinen direkten Kontakt zu Sandin habe und die Familienangelegenheiten Stürmer Hampus und dem Kontakt über ihn überlasse. Auf Seiten von Skellefteå trainierten am Freitag alle Spieler außer Viktor Grahn, der laut Norran in 52 Spielen der regulären Saison 18 Punkte und in 11 Playoff-Begegnungen drei Punkte erzielte. Grahn ist abwesend, da seine Familie Nachwuchs erwartet. Trainer Daniel Hermansson äußerte sich optimistisch. „Ich denke, die Chancen, dass er spielt, stehen gut“, sagte Hermansson gegenüber Norran. Er hob zudem Bereiche hervor, in denen sich das Team verbessern müsse, wie etwa die Ausführung des Powerplays und die Qualität der Pässe in die Zone.