Luleå hockey players celebrate 4-2 playoff win over Örebro, advancing in SHL with captain Erik Gustafsson leading the joy.
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Luleå besiegt Örebro mit 4:2 und zieht in das SHL-Viertelfinale ein

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Luleå besiegte Örebro im entscheidenden dritten Spiel des SHL-Achtelfinales mit 4:2 und sicherte sich damit einen Platz im Viertelfinale gegen Frölunda. Kapitän Erik Gustafsson äußerte sich erleichtert, nachdem das frühe Ausscheiden des amtierenden Meisters verhindert wurde. Kalle Kossila von Örebro erzielte zwei Tore in einem ereignisreichen ersten Drittel.

Luleå empfing Örebro am Dienstagnachmittag zur dritten und entscheidenden Partie der SHL-Playoff-Achtelfinalserie in der Coop Norrbotten Arena. Spielbeginn war um 15:15 Uhr, übertragen wurde die Begegnung auf TV4 Sport Live 2. Der amtierende Meister gewann mit 4:2 und rückte damit in die nächste Runde vor. Nach einem torreichen ersten Drittel folgte ein defensiv geprägter Spielverlauf in den letzten beiden Abschnitten, in denen insgesamt nur noch ein weiteres Tor fiel. Der Endstand von 4:2 setzte sich wie folgt zusammen (erstes Drittel: 1:0 für Örebro durch Kalle Kossila; Ausgleich für Luleå durch Anton Levtchi nach einem Fehler von Örebro; 2:1 durch Linus Omark; 2:2 durch Kossila; 3:2 durch Ben Tardif nach einem Alleingang per Rückhand am Torhüter Jhonas Enroth vorbei). Kossila, der damit vier Playoff-Tore erreichte, lobte seine Teamkollegen: „Ich habe gute Mitspieler in der Reihe und sie spielen schöne Pässe. Beim ersten Tor ziehe ich einfach aufs Tor und der Puck springt richtig. Beim zweiten schlägt Teemu einen guten Pass, da musste ich nur noch einschieben.“ Er merkte jedoch defensive Schwächen an: „Sie kreieren etwas zu viel durch unsere eigenen Fehler.“ TV4-Experte Oscar Möller lobte Kossilas Form: „Wenn man in so einem Flow ist wie er... dann wird einfach alles zum Tor.“ Nach dem Spiel gab Gustafsson seine Erleichterung zu: „Ich fühle mich ehrlich gesagt vor allem erleichtert. Es war gut, das Achtelfinale zu überstehen. Das richtige Playoff beginnt jetzt.“ Er bezeichnete ein frühes Ausscheiden als mögliches „Fiasko“, betonte aber die Entschlossenheit des Teams: „Wir haben jetzt alles zu gewinnen und wir beenden das Spiel mit Charakter.“ Luleå konnte Verteidiger Frederic Allard nach überstandener Krankheit wieder begrüßen, musste aber auf Jesper Sellgren verzichten. Dies führte zu einer Umstellung der Reihen, bei der Brian O’Neill neben Ben Tardif und Brendan Shinnimin in der ersten Formation spielte. Als Nächstes trifft Luleå in zwei Tagen im Viertelfinale auf Frölunda. Gustafsson über den Gegner: „Ein außerordentlich kompetentes Team. Vier Reihen, die Eishockey spielen und den Gegner zermürben können.“ Er hofft auf den Schwung: „Jetzt müssen wir versuchen, auf dieser Welle zu reiten.“

Was die Leute sagen

Die Diskussionen auf X spiegeln die Erleichterung unter Luleå-Fans wider, nachdem das Team durch den 4:2-Sieg im entscheidenden Spiel die Serie mit 2:1 für sich entschied. Sie lobten die Effizienz trotz knapper Abstände und dem Druck durch Örebro. Örebro-Anhänger erkannten die Niederlage an und zollten Luleås besserer Chancenverwertung Respekt, wiesen aber auch auf ihre eigenen Möglichkeiten hin, wie etwa die zwei Tore von Kalle Kossila. Neutrale Beobachter und Journalisten hoben die dramatischen Momente hervor, insbesondere die drei schnellen Tore von Luleå sowie das kommende Viertelfinale gegen Frölunda.

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