Der amtierende SHL-Meister Luleå besiegte Örebro im ersten Best-of-three-Spiel des Achtelfinales in der Behrn Arena mit 6:2. Luleå erzielte im zweiten Drittel vier Tore in weniger als acht Minuten und übernahm damit die Kontrolle. Das nächste Spiel findet am Donnerstag in Luleå statt. Örebro-Trainer Niklas Eriksson bemängelte die Fehler und die mangelnde Bereitschaft seiner Mannschaft.
Das Spiel wurde am Dienstag um 19 Uhr in der Behrn Arena in Örebro angepfiffen. Örebro ging früh mit 1:0 in Führung, doch Luleå kam zurück und erzielte Mitte des zweiten Drittels in weniger als acht Minuten vier Tore zur 4:1-Führung (4:2 nach dem ersten Drittel). Erik Gustafsson erzielte in der Schlussphase das 5:2, gefolgt von einem Treffer ins leere Tor zum 6:2-Endstand vor einem verhaltenen Heimpublikum, das nur von den Luleå-Fans angefeuert wurde.
Örebro war mit einer soliden Abwehrleistung in die Playoffs gestartet, doch gegen die körperliche Härte von Luleå war das Team chancenlos. Trainer Niklas Eriksson äußerte sich nach dem Spiel im Fernsehsender TV4 kritisch: "En dålig match, det är de tankarna jag tar med mig." Er fuhr fort: "Luleå är mer redo att spela. I slutspel handlar det mycket om att vinna meter för meter och vinna sina dueller - och det gör de från start. Det är inget skönspel direkt." Über Fehler: "Vi tappar puckar, de får vända på oss. Allt det vi har pratat om innan att de är bra på bjuder vi dem på."
Luleås Linus Omark lobte die Kontrolle seiner Mannschaft: "Wir haben ein gutes Spiel gespielt und es gut kontrolliert. Wir haben mit langen Angriffen viel kreiert und die Pucks ins Tor gebracht. Wir wissen, dass wir ein gutes Team sind." Noah Steen von Örebro ärgerte sich: "Sie spielen sehr langweiliges Eishockey. Sie bringen den Puck einfach nach Hause und halten ihn fest." Teamkollege Christopher Mastomäki wischte die Statistik des ersten Heimsiegs beiseite: "Das ist nichts, was uns interessiert."
Spiel 2 findet am Donnerstag in Luleå statt, ein mögliches Entscheidungsspiel am Samstag, falls nötig.