Die Malmö Redhawks haben sich zum zweiten Mal in Folge für das SM-Viertelfinale der SHL qualifiziert, nachdem sie Djurgården im entscheidenden dritten Achtelfinalspiel besiegt haben. Der Verein verzeichnete bei diesem Spiel über 11.000 Zuschauer und meldet fast 10 Millionen Kronen mehr an Partner- und Ticketeinnahmen als in der vergangenen Saison. Nun treffen sie auf den Hauptrundensieger Skellefteå.
Die Malmö Redhawks sicherten sich ihren Platz im SM-Viertelfinale durch den Sieg über Djurgården im dritten und entscheidenden Achtelfinalspiel, wobei mehr als 11.000 Fans in die Malmö Arena strömten. Bei den beiden Heimspielen der Serie lag die Gesamtzuschauerzahl bei 20.262, was die starke lokale Unterstützung widerspiegelt, die durch Fans in Vereinstrikots, Schals und Mützen in der Stadt und rund um die Arena deutlich wurde. Der Zuschauerschnitt der regulären Saison erreichte mit 8.289 pro Spiel einen historischen Höchstwert, was auf eine wachsende Popularität hindeutet, während Malmö sportlich und finanziell in der Rangliste aufsteigt. Geschäftsführer Patrik Sylvegård erklärte gegenüber Sydsvenskan, dass die Partner- und Ticketeinnahmen in dieser Saison im Vergleich zum Vorjahr um fast 10 Millionen Kronen gestiegen sind. Er führte dies auf die zunehmende Glaubwürdigkeit zurück: „Irgendwo zeigen wir, dass es etwas einfacher wird, die Leute hierher zu bekommen. Die Menschen beginnen, an uns zu glauben, und die Glaubwürdigkeit steigt – sowohl bei den Zuschauern als auch in Hockeysverige. Man spricht in Schweden wieder positiv über Malmö. Ich finde das großartig.“ Mit Blick auf das Duell gegen Skellefteå schätzte Sylvegård die Chancen auf 70 zu 30 gegen das eigene Team ein, fügte aber hinzu: „Aber wenn wir dort oben einen Sieg stehlen können, ist alles möglich.“ Cheftrainer Tomas Kollar, der seinen Vertrag verlängerte, bezeichnete die Begegnung als gute Herausforderung. „Ich denke, wir haben das Momentum auf unserer Seite und können am Montag einen guten Start hinlegen“, sagte er gegenüber Skånesport. Kollar, der eine Vergangenheit bei Djurgården hat, äußerte seine Zufriedenheit über den Sieg: „Natürlich ist es schön. Vielleicht ein bisschen mehr, wenn man von dort kommt. Ich habe während der Spiele nicht viel darüber nachgedacht, aber es macht natürlich Spaß, sie zu schlagen.“