Der Kalmar HC besiegte Södertälje SK im dritten Spiel der Viertelfinalserie der HockeyAllsvenskan mit 5:2 und ging mit 2:1 in Führung. Die Spannungen kochten im zweiten Drittel über, als George Diaco nach seinem Tor provokativ feierte. Die Spieler des SSK kritisierten den Vorfall und beklagten gleichzeitig ein schwaches Mitteldrittel.
Södertälje SK empfing den Kalmar HC im dritten Spiel des Viertelfinales der HockeyAllsvenskan im Scaniarinken. Der SSK begann stark und ging im ersten Drittel durch ein Powerplay-Tor von Roope Laavainen mit 1:0 in Führung. Doch Jesper Lindén glich vier Sekunden vor Schluss für Kalmar aus und sorgte damit für eine Wende im Spiel. Kalmar dominierte das zweite Drittel und erzielte drei Tore zur 4:1-Führung, darunter das 3:1 von George Diaco. Diaco feierte, indem er in Richtung der SSK-Fans gestikulierte, was dazu führte, dass Gegenstände auf das Eis geworfen wurden und er jedes Mal, wenn er den Puck berührte, ausgebuht wurde. Niklas Arell vom SSK nannte dies "väldigt fegt och dåligt gjort" (sehr feige und schlecht gemacht) und deutete damit an, dass seine Mannschaft dadurch möglicherweise die Konzentration verlor. Patrik Zackrisson traf im dritten Drittel im Powerplay zum 2:4, doch Kalmar behielt die Oberhand und siegte mit 5:2. Andrew Vanderbeck vom SSK betonte, dass man die vollen 60 Minuten spielen müsse: 'Vi behöver spela för fullt i 60 minuter. Vi kan inte ha tio, tolv minuters dippar.' Zackrisson verwies auf den starken Start mit guter Energie. Kalmars Stürmer Gabriel Olsson spielte den Vorfall herunter: "Vi blir glada när vi gör mål och det är mycket känslor därute. Carl-Johan Lerby fügte hinzu: "De får hålla på hur mycket de vill, det är lugnt. Nach dem Spiel musste Kalmar von wütenden Fans, die Diaco angriffen, von der Polizei eskortiert werden. Spiel vier ist für Samstag in Scaniarinken angesetzt.