Der nationale Netzbetreiber ordnete am Sonntag eine Drosselung um 1 GW bei kleineren Erzeugern an, nachdem zuvor bereits die Leistung großer Anlagen reduziert worden war.
Der ONS aktivierte am Sonntag (7.) seinen Notfall-Drosselungsplan und begrenzte die Produktion von 10.00 bis 14.00 Uhr für Anlagen ab 5 MW. Die Maßnahme belief sich auf 1 GW, was ausreicht, um etwa 500.000 Haushalte zu versorgen, und markierte das erste Mal, dass der Netzbetreiber kleinere Erzeuger abschaltete. Im Nordosten erreichten die Kürzungen am Sonntag 11 GW und am Samstag 15 GW. Die Kapazität der dezentralen Mikro- und Mini-Erzeugung übersteigt landesweit bereits 44 GW, was an Tagen mit geringer Nachfrage das Risiko von Überlastungen erhöht. Branchenverbände fordern Anreize für Speichertechnologien wie Batterien sowie zeitvariable Tarife. Aneel genehmigte die Abschaltung kleinerer Anlagen für 2025, nachdem der ONS vor Systemrisiken gewarnt hatte.