Palästinensische Asylbewerber betreten Südafrika nach Flughafenverzögerung

Eine Gruppe von 153 Palästinensern, die Asyl in Südafrika suchen, wurde zunächst am O.R. Tambo International Airport abgewiesen, durfte aber nach fast 12 Stunden auf dem Rollfeld schließlich aussteigen. Die Grenzmanagementbehörde nannte fehlende Passstempel und unklare Aufenthaltsdetails als Gründe für die Ablehnung. Die humanitäre Organisation Gift of the Givers griff ein, um ihren Eintritt zu erleichtern.

Am 13. November 2025 kam ein Charterflug der Global Airways mit 153 Palästinensern aus Nairobi, Kenia, am O.R. Tambo International Airport in Kempton Park, Johannesburg, an. Die Passagiere, die in Südafrika Flüchtlingsstatus beantragten, stießen unmittelbar nach der Landung auf Probleme. Die Grenzmanagementbehörde (BMA) verweigerte ihnen die Einreise, da sie die Dauer ihres Aufenthalts nicht angeben konnten oder eine Adresse für die Unterkunft im Land vorlegen konnten. Zudem fehlten in ihren Pässen die üblichen Ausreisestempel, was Gift of the Givers auf bewusste Maßnahmen Israels zurückführte, um das Leid der Flüchtlinge zu verschärfen.

Global Airways erklärte, den südafrikanischen Einwanderungsgesetzen entsprochen zu haben, indem sie die Passagierliste und Reiseunterlagen 24 Stunden vor dem Abflug an die Behörden weitergeleitet habe. Die Fluggesellschaft war nicht darüber informiert, dass die Passagiere als unzulässig eingestuft werden würden, und drückte ihre Kooperation mit der BMA für etwaige Rückführungs- oder Weiterreisevorkehrungen aus.

Eingriffe hochrangiger Beamter lösten die Situation. Der Minister für Internationale Beziehungen und Kooperation Ronald Lamola und das Innenministerium wiesen die Stempelanforderung zurück. Gift of the Givers, das den humanitären Einsatz mit Partnern aus der Zivilgesellschaft unterstützte, verpflichtete sich, Unterkunft, rechtliche Hilfe und medizinische Versorgung bereitzustellen.

Zum Zeitpunkt der Zulassung hatten sich 23 der Reisenden bereits zu ihren endgültigen Zielen begeben, sodass 130 zur Bearbeitung übrig blieben. BMA-Kommissar Dr. Michael Masiapato bestätigte, dass über 100 palästinensische Reisende für eine visafreie Einreise von 90 Tagen berechtigt waren und nach Standardverfahren behandelt wurden. Die verbleibenden Passagiere müssen alle Einreisebedingungen einhalten.

Dieser Vorfall beleuchtet die anhaltenden humanitären Herausforderungen für palästinensische Flüchtlinge inmitten regionaler Konflikte.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen