Pariser Rathaus verwandelt Hôtel de Fourcy in Sozialwohnungen

Das Pariser Rathaus unter der Leitung von Anne Hidalgo hat die Umwandlung des Hôtel de Fourcy in 17 Sozialwohnungen in einer angespannten Abstimmung im Pariser Stadtrat genehmigt. Diese Entscheidung passt in eine ambitionierte Politik der Übernahme privater Gebäude zur Erweiterung des Bestands an Sozialwohnungen. Die rechte Opposition verurteilt sie als 'kriechende Verstaatlichung'.

Dienstagnachmittag im großen Saal des Pariser Hôtel de Ville stimmten die Stadtverordneten über die Renovierung und Umwandlung des Hôtel de Fourcy ab, eines ikonischen Gebäudes in der Place des Vosges. Als historisches Denkmal klassifiziert und einst Wohnsitz von Théophile Gautier und dann Alphonse Daudet, wird das Gebäude nun 17 Sozialwohnungen beherbergen, eine Entscheidung, die einhellig von den linken Pariser Gewählten gebilligt wurde.

Die Stimmung war während der Abstimmung angespannt, mit hitzigen Auseinandersetzungen zwischen Mehrheit und Opposition. Die rechten Pariser lehnten das Projekt entschieden ab und hofften, den Ort zu einem kulturellen Raum zu machen. 'Es ist eine schleichende Verstaatlichung', kritisierten einige und hoben den Ansatz der von Anne Hidalgo geführten kommunalen Mehrheit hervor.

Diese Operation exemplifiziert die Politik, die das Rathaus verfolgt, um den Bestand an Sozialwohnungen zu erweitern. Durch die Multiplikation von Vorkaufsrechten und Käufen privater Wohngebäude stieg Paris 2023-2024 an die Spitze der Immobilienkäufer. Diese Initiativen machen allein 2025 fast 2000 Wohneinheiten aus. Kurz vor den Kommunalwahlen im März 2026 angekündigt, ermöglicht diese Maßnahme es der Mehrheit, ihr Engagement für Wohnen zu demonstrieren und einen politischen Punkt zu machen.

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