Der ehemalige Manchester-United-Verteidiger Patrice Evra hat enthüllt, dass Cristiano Ronaldo im Sommer 2018 ernsthaft einen Wechsel zu Paris Saint-Germain in Betracht zog, was ihn Jahre später mit Lionel Messi hätte zusammenbringen können. Ronaldo entschied sich letztlich für Juventus. Evra teilte diese Einblicke in einem kürzlichen Interview.
Der Sommer 2018 war ein entscheidender Moment in Cristiano Ronaldos Karriere nach seinem Champions-League-Sieg mit Real Madrid in Kiew. Während Spekulationen über sein nächstes Ziel umgingen, kamen Angebote von Klubs wie Chelsea, Juventus und Paris Saint-Germain. Patrice Evra, der mit Ronaldo bei Manchester United spielte, enthüllte, dass der portugiesische Star wirklich am PSG-Projekt interessiert war. In einem Interview mit RMC Sport sagte Evra: „Er war interessiert, nach Paris zu kommen, glaubt mir, er hätte sich angepasst.“ Er betonte Ronaldos Optionen zu jener Zeit und merkte an: „Das war bevor er zu Juventus wechselte. Er hatte Chelsea, Juventus, PSG… er sagte, er würde nie zu Arsenal gehen.“ Evra fügte hinzu: „PSG war am Projekt interessiert, er hätte sich angepasst und hart gearbeitet“, und hob Ronaldos potenzielles Passgenauigkeit im ambitionierten französischen Setup hervor. PSG war bereits eine Macht im europäischen Fußball nach der Verpflichtung von Neymar im Vorjahr und zielte darauf ab, den Kontinent zu dominieren. Ronaldos Ankunft hätte ihren Anspruch auf Champions-League-Ruhm gestärkt. Ronaldo wählte jedoch Juventus, wo er in drei Saisons aufblühte, 101 Tore in 134 Spielen erzielte und nationale Titel holte, obwohl der europäische Pokal ihm entging. Das Was-wäre-wenn-Szenario gewann zusätzliche Faszination, als Lionel Messi 2021 nach dem Abschied von Barcelona zu PSG stieß. Hätte Ronaldo 2018 gewechselt, hätten die beiden Rivalen denselben Umkleideraum geteilt und potenziell die Fußballgeschichte in Wettkampfspielen statt Ausstellungsspielen umgeschrieben.