Bei der 82. Golden-Globe-Verleihung gewann die indische Filmemacherin Payal Kapadia nicht den Preis für die beste Regie für ihren Film All We Imagine as Light. Sie unterlag Brady Corbet mit The Brutalist, was ein bemerkenswerter Erfolg ist, da sie die erste indische Regisseurin ist, die in dieser Kategorie nominiert wurde. Der Film konkurrierte auch um den besten Film in nicht-englischsprachiger Sprache, wurde aber von Emilia Pérez übertroffen.
Die 82. Golden-Globe-Verleihung hob das internationale Kino hervor, wobei Payal Kapadias All We Imagine as Light in zwei wichtigen Kategorien nominiert war. Unter der Regie von Kapadia zeigt das Drama die Schauspielerinnen Kani Kusruti und Divya Prabha und dreht sich um das Leben zweier malayalischer Krankenschwestern in Mumbai. Trotz der Anerkennung erhielt der Film nicht den Preis für den besten Spielfilm in nicht-englischsprachiger Sprache, der an Jacques Audiards Emilia Pérez aus Frankreich ging.
In der Kategorie Beste Regie trat Kapadia gegen starke Konkurrenz an, darunter Gewinner Brady Corbet für The Brutalist, Audiard für Emilia Pérez, Sean Baker für Anora, Coralie Fargeat für The Substance und Edward Berger für Conclave. Diese Nominierung machte Kapadia zur ersten indischen Filmemacherin, die in der besten-Regie-Kategorie bei den Golden Globes ausgezeichnet wurde.
All We Imagine as Light hat seit seiner Uraufführung große Anerkennung gefunden. Im Mai 2024 wurde Kapadia als erste indische Regisseurin mit dem Grand Prix der 77. Internationalen Filmfestspiele von Cannes ausgezeichnet. Der Film hat seither mehrere wichtige Jahreslisten 2024 angeführt und weitere Preise eingeheimst, was ihn zu einem potenziellen Kandidaten für Nominierungen bei der Oscar-Verleihung 2025 macht.