PETA hat eine neue, von „Der Teufel trägt Prada“ inspirierte Werbeanzeige gestartet, die ein Verbot aller Tierhäute in der Modebranche fordert. Der Spot läuft in US-Kinos im Vorfeld der Vorführungen der Filmfortsetzung. Darin verstecken Charaktere tierische Produkte, begleitet von einer klaren Aufforderung, deren Verwendung zu beenden.
PETA präsentierte den spielerischen Werbespot, der Szenen aus dem Original „Der Teufel trägt Prada“ parodiert, kurz vor dem Erscheinen der Fortsetzung. Ein Stanley-Tucci-Double ruft „Gird your loins“ (Macht euch bereit), woraufhin Kollegen in Hektik verfallen und ihre Gegenstände aus Leder, Wolle und anderen Tierhäuten verstecken. Der Spot endet damit, dass eine Figur, die Miranda Priestly nachempfunden ist, eine E-Mail verschickt: „Runway wird in Zukunft keine Mode aus Tierhäuten mehr präsentieren. Ohne Ausnahme. Das ist alles.“ Gefolgt von dem Slogan: „Ein Umdenken könnte alles verändern.“ Der mit Creative Director Chris Carl entwickelte Spot wird zwei Wochen lang vor den Vorführungen von „Der Teufel trägt Prada 2“ in 100 US-Kinos gezeigt. PETA-Präsidentin Tracy Reiman erklärte: „Die Modewelt hat sich zu Recht vom Pelz abgewendet, doch die Verwendung von Leder, Wolle und den Häuten gequälter Wildtiere durch Designer wie Prada lässt alle, die Tiere lieben oder respektieren, angewidert die Lippen verziehen.“ Sie rief Kinobesucher dazu auf, „vor dem Kauf des azurblauen Pullovers auf das Etikett zu schauen, um sicherzustellen, dass für das Kleidungsstück kein Tier zu Schaden gekommen ist. Das ist alles.“ Diese Kampagne knüpft an PETAs Geschichte provokanter Proteste an, wie etwa einen Vorfall im Jahr 1996, bei dem ein Aktivist einen toten Waschbären auf den Teller der Vogue-Chefredakteurin Anna Wintour in einem New Yorker Restaurant warf und „Anna trägt Pelzmützen“ rief. Wintour blieb gefasst und sagte lediglich „Frohe Weihnachten“, während der Teller abgeräumt wurde. Im Oktober 2025 verbot Condé Nast neuen Tierpelz in seinen Magazinen, einschließlich der Vogue.