Ein Podcast von Le Monde beleuchtet die diskrete Figur von Pierre Édouard Stérin, einem wohlhabenden Unternehmer mit Verbindungen zur rechtsextremen Szene. Als einer der Top-100-Reichsten Frankreichs würde dieser Steuerflüchtling lieber im Verborgenen bleiben. Die Folge hinterfragt seinen Ehrgeiz, dem Medienmogul Vincent Bolloré nachzueifern.
Pierre Édouard Stérin steht im Mittelpunkt eines Podcasts von Le Monde, der am 5. November 2025 veröffentlicht wurde und den Titel 'Rechtsextrem: Pierre Édouard Stérin, der angehende Bolloré?' trägt. Die Folge porträtiert ihn als schattenhafte Figur, die den Scheinwerferkegel lieber gemieden hätte. 'Er ist ein Mann im Schatten, der gut daran getan hätte, das Licht zu meiden', heißt es in der Podcast-Beschreibung.
Stérin belegt einen prominenten Platz unter den 100 größten Vermögen Frankreichs. Er wird auch als Steuerflüchtling dargestellt, der Frankreich aus Steuergründen verlassen hat. Der Podcast geht auf seine mutmaßlichen Verbindungen zur rechtsextremen Szene ein und auf seinen Ehrgeiz, dem Vorbild von Vincent Bolloré zu folgen, dem einflussreichen Unternehmer und Eigentümer konservativer Medien.
Diese Untersuchung hebt hervor, wie eine zurückhaltende Person wie Stérin das politische und mediale Landschaft Frankreichs beeinflussen könnte, ohne auf Details seiner aktuellen Aktivitäten einzugehen. Das Podcast-Format ermöglicht eine tiefgehende Analyse seines Hintergrunds und betont die Spannungen zwischen Reichtum, Exil und politischem Engagement.