Im Rahmen der Initiative „PM Surya Ghar: Muft Bijli Yojana“ wurden bisher in 4 Millionen Haushalten Photovoltaik-Dachanlagen installiert. Das Ziel von 7,5 Millionen Haushalten bis Jahresende könnte aufgrund von Lieferengpässen bei lokal gefertigten Solarmodulen gefährdet sein.
Rund 4 Millionen Dachanlagen wurden im Rahmen des Programms bereits installiert, was einer Kapazität von über 12 Gigawatt entspricht. Anbieter berichten von Wartezeiten von 25 bis 30 Tagen für Module, die den Anforderungen an lokale Wertschöpfung („Domestic Content Requirement“) entsprechen und lokal hergestellte Solarzellen verwenden.
Santosh Kumar Sarangi, Staatssekretär im Ministerium für neue und erneuerbare Energien, traf sich am Montag mit heimischen Herstellern, um das Verfügbarkeitsproblem zu erörtern. Das Ministerium teilte mit, dass es die Preise und das Angebot über REC Limited und das National Institute of Solar Energy überwache.
Die Preise für entsprechende Module stiegen im Mai im Vorfeld der Frist für Net-Metering-Projekte zum 31. Mai 2026 an. Ab dem 1. Juni müssen alle Solarprojekte lokal gefertigte Zellen verwenden. Indiens Kapazität für Solarzellen liegt bei etwa 30 Gigawatt, während die Kapazität für die Modulproduktion 60 bis 65 Gigawatt beträgt.
Vijay Kumar, Präsident der Solar Ardent Association in Haryana, erklärte, dass führende Hersteller derzeit an ihrer Kapazitätsgrenze arbeiten. Dies habe in Bundesstaaten wie Uttar Pradesh, Haryana und Odisha zu Projektverzögerungen bei den Installationsbetrieben geführt.