In einem Pressegespräch am vergangenen Freitag betonten zwei Energieexperten die Notwendigkeit phasenweiser Ansätze und schneller Erfolge, um das für den Zeitraum vor 2029 angestrebte 100-GW-Solarprogramm zu realisieren.
Fabby Tumiwa, CEO des IESR, argumentierte, dass das 100-GW-PLTS-Programm mit messbaren schnellen Erfolgen beginnen müsse. Er schlug drei vorrangige Agenden vor: die Beschleunigung der Abkehr vom Diesel (Dedieselisasi), den Ausbau von Dachanlagen und Batteriespeichersystemen sowie die Entwicklung von Dorf-Solarmodellen durch Genossenschaften oder BUMDes.
Fabby erklärte, dass schnelle Erfolge unerlässlich seien, um das Programm als echte Strategie zur Energiewende zu demonstrieren. Präsident Prabowo Subianto hatte zuvor das Engagement der Regierung bekräftigt, den Ausbau der Solarenergie als Teil der nationalen Energiewende und der Agenda zur Energieautarkie zu beschleunigen.
Unterdessen schlug Eko Adhi Setiawan, Experte an der Universität von Indonesien, vor, mit einem 10-GW-Pilotprojekt als Proof-of-Concept-Phase zu beginnen. Er sagte, dieser Ansatz sei angesichts der Verfügbarkeit von Fachkräften und des nationalen Ökosystems der Solarindustrie realistischer, bevor eine Ausweitung auf einen größeren Maßstab erfolge.