Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will ab 2027 die Einspeisevergütung für neue Photovoltaikanlagen bis 25 Kilowatt streichen. Der Entwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sieht diese Änderung vor.
Reiche argumentiert, dass sich Photovoltaikanlagen auf Hausdächern auch ohne die bisherige gesetzliche Vergütung rechnen, wenn Haushalte ihren Eigenverbrauch erhöhen und überschüssigen Strom selbst vermarkten.
Wer ab 2027 eine Anlage installiert, muss daher andere Kalkulationen anstellen. Mögliche Optionen umfassen die Investition in Heimspeicher oder den Verkauf von Strom an der Börse.
Der Vorschlag ist Teil des Entwurfs für die Gesetzesnovelle. Es bleibt abzuwarten, ob die Ersparnisse und neuen Einnahmen die wegfallende Vergütung ausgleichen.