Wirtschaftsministerin plant Ende der Einspeisevergütung ab 2027

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche will ab 2027 die Einspeisevergütung für neue Photovoltaikanlagen bis 25 Kilowatt streichen. Der Entwurf zur Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes sieht diese Änderung vor.

Reiche argumentiert, dass sich Photovoltaikanlagen auf Hausdächern auch ohne die bisherige gesetzliche Vergütung rechnen, wenn Haushalte ihren Eigenverbrauch erhöhen und überschüssigen Strom selbst vermarkten.

Wer ab 2027 eine Anlage installiert, muss daher andere Kalkulationen anstellen. Mögliche Optionen umfassen die Investition in Heimspeicher oder den Verkauf von Strom an der Börse.

Der Vorschlag ist Teil des Entwurfs für die Gesetzesnovelle. Es bleibt abzuwarten, ob die Ersparnisse und neuen Einnahmen die wegfallende Vergütung ausgleichen.

Verwandte Artikel

German politicians finalizing heating law reform, symbolizing 50/50 landlord-tenant cost sharing for green fuels from 2029.
Bild generiert von KI

Koalition einigt sich auf Reform des Heizungsgesetzes

Von KI berichtet Bild generiert von KI

Die schwarz-rote Koalition hat sich auf eine Reform des Heizungsgesetzes verständigt. Vermieter sollen künftig die Hälfte der Kosten für Bio-Brennstoffe tragen. Der Einsatz solcher Brennstoffe wird ab 2029 für neue Heizungen verpflichtend.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche sieht sich mit ihrem Vorhaben, die gesetzliche Vergütung für Solaranlagen auf Hausdächern abzuschaffen, wachsender Kritik ausgesetzt. Doch nicht alle Branchenvertreter lehnen den Schritt ab.

Von KI berichtet

Am 1. Mai 2026 fielen die Strompreise auf der Börse in Deutschland auf minus 499 Euro pro Megawattstunde. Hohe Photovoltaik-Produktion traf auf geringe Nachfrage an einem Feiertag. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche plant Reformen zur Lösung.

Energieminister Edwin Palma sandte ein Schreiben an Finanzminister Germán Ávila, in dem er einen parafiskalischen Beitrag des Stromsektors vorschlägt, der in die Steuerreform aufgenommen werden soll.

Von KI berichtet

Seit Dienstag können Eigentümer wieder Anträge bei der KfW für den Austausch von Heizungen stellen. Die Bundesregierung hat die Förderbedingungen angepasst und stellt insgesamt weniger Mittel bereit.

Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies für Analysen, um unsere Website zu verbessern. Lesen Sie unsere Datenschutzrichtlinie für weitere Informationen.
Ablehnen