Die Bundesnetzagentur hat Eckpfeiler einer Reform der Stromnetzentgelte vorgestellt. Künftig sollen auch Stromerzeuger Beiträge leisten. Das betrifft insbesondere Besitzer von Photovoltaik-Anlagen.
Die Bundesnetzagentur plant eine Neuverteilung der Entgelte für die Nutzung der Stromnetze. Jährlich geht es um Kosten von etwa 37 Milliarden Euro die derzeit von Wirtschaft und Privathaushalten über die Stromrechnungen getragen werden.
Netzagentur-Präsident Klaus Müller sagte am Mittwoch die neue Systematik solle die Kosteneffizienz stärken und eine faire Verteilung der Belastungen erreichen. Dabei werden auch private Stromerzeuger etwa auf Hausdächern einbezogen.
Für die Wirtschaft soll die Regelung in wichtigen Teilen flexibler werden.