Polen hat sich entschieden, drei U-Boote vom schwedischen Saab zu kaufen, um die Sicherheit in der Ostsee zu stärken. Der Deal im Wert von rund 26 Milliarden Kronen ist Teil des neuen U-Boot-Programms Polens. Ministerpräsident Ulf Kristersson begrüßt die Zusammenarbeit als Bestätigung der Stärke der schwedischen Rüstungsindustrie.
Die Zusammenarbeit zwischen Polen und Schweden in der Ostsee wird durch eine neue U-Boot-Vereinbarung gestärkt. Polen gab am 26. November 2025 bekannt, dass das Land drei U-Boote des Modells A26 von Saab kaufen wird. Laut Reuters wird die Lieferung die Sicherheit in der Ostsee-Region verbessern.
Der Deal ist etwa 26 Milliarden Kronen wert und Teil des U-Boot-Programms Polens. Polens Vize-Ministerpräsident Wladyslaw Kosiniak-Kamysz äußerte die Hoffnung auf eine endgültige Vereinbarung spätestens im zweiten Quartal 2026. „Schweden hat das beste Angebot in Bezug auf alle Kriterien, Lieferzeit und operative Fähigkeit abgegeben, insbesondere in der Ostsee“, sagte er auf einer Pressekonferenz.
Polen hatte Angebote aus Deutschland, Italien, Frankreich, Spanien und Südkorea erhalten, wählte aber Schweden. Ministerpräsident Ulf Kristersson (M) kommentierte auf X: „Polen und Schweden teilen die gleiche Sicht auf die Herausforderungen für die europäische Sicherheit.“ Er fügte hinzu: „Es ist eine Stärke nicht nur für die Zusammenarbeit unserer Länder, sondern für ganz Schweden als Rüstungsindustrie-Nation. Es ist der Beweis, dass die schwedische Rüstungsindustrie stark dasteht.“
Kristersson schrieb weiter: „In unsicheren Zeiten für unsere gesamte Region stärken wir nun gemeinsam unseren Teil der Welt.“
Der schwedische Verteidigungsminister Pål Jonson schätzt, dass der Deal die Lieferung von U-Booten an die schwedischen Streitkräfte nicht verzögern wird. „Es sollte möglich sein, parallele Aufträge zu handhaben“, sagte er.