Polizei führt große Razzia gegen Bande in Göteborg durch

Die Polizei hat ein kriminelles Netzwerk in Göteborg mit etwa 40 Hausdurchsuchungen am Donnerstag ins Visier genommen. Die Operation führte zu Beschlagnahmungen von Drogen, Bargeld und Wertsachen im Wert von einer Million Kronen sowie Verhören von rund 25–30 Personen. Fünf bis acht Verdächtige wurden wegen Drogen- und Geldwäschevorwürfen festgenommen.

Am Donnerstag, dem 4. Dezember 2025, startete die Polizei eine große Operation im südlichen Göteborg gegen sogenannte „Enabler“ in einem kriminellen Netzwerk. Diese Personen werden verdächtigt, Bandenaktivitäten durch das Ausleihen von Bankkonten und Geldtransfers zu erleichtern. Etwa 40 Hausdurchsuchungen wurden durchgeführt, 25–30 Personen befragt, zusätzlich wurden Personen vor Ort vernommen.

Zu den Beschlagnahmungen gehörten Drogen – laut einer Quelle etwa 100 Kilo, laut einer anderen Hunderte Kilo – sowie Bargeld und Wertsachen im Wert von einer Million Kronen. Am Nachmittag waren fünf Personen festgenommen worden, berichtete eine Quelle, eine spätere sprach von acht Festnahmen wegen Drogenstraftaten und Geldwäsche.

„Wir zielen auf die sogenannten Enabler ab, weil ohne sie die Hauptakteure nicht so leicht operieren können. Geld für jemand anderen zu überweisen, mag harmlos erscheinen, ist aber notwendig, um schwere Verbrechen zu finanzieren und durchzuführen“, sagt Magnus Dahl, leitender Ermittler in der Westregion, auf der Polizeiseite.

Ein weiterer Kommentar von Dahl: „Es handelt sich um Personen, die gewalttätige Verbrechen und Drogenstraftaten wirtschaftlich ermöglichen.“ Die Operation soll die Finanzierung des Netzwerks stören und Ermittlungen zu schweren Verbrechen unterstützen.

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