Polizei dementiert Vergewaltigungsvorwurf in Bombendrohungs-E-Mail an Depok-Schulen

Eine Bombendrohungs-E-Mail wurde an 10 Schulen in Depok verschickt, in der der Absender behauptet, ein Vergewaltzungsopfer namens Kamila Luthfia Hamdi zu sein, dessen Anzeige von der Polizei ignoriert wurde. Die Behörden erklären die Geschichte für unwahr und vom Täter erfunden. Der Fall befindet sich noch in der Verdachtsphase, Betroffene werden als Zeugen einbestellt.

Am Freitag, dem 26. Dezember 2025, bearbeitete die Metro Depok Polizei eine Bombendrohungs-E-Mail, die an 10 Schulen in Depok City verschickt wurde. Die E-Mail enthielt nicht nur Drohungen mit Explosionen und Entführungen von Lehrern, sondern auch eine Geschichte, die Kamila Luthfia Hamdi als Vergewaltzungsopfer darstellte. Der Absender behauptete, den Vorfall bei der Polizei gemeldet zu haben, aber ignoriert worden zu sein, und nutzte die Bombendrohung als Rache an den Strafverfolgungsbehörden und dem Bildungssystem in Depok.

Der Inhalt der E-Mail, in verschleierter Schreibweise verfasst, lautet: "Sekolah se-kota depok yg terima email gua, gua bakal t3r0r b00m sm culik bunu1h teb4r n4rk0b4 ke semua sekolah yg terima email ini waktu yg lo smua tunggu aja anak2 didik lo smua jd kOrb4n. gua benci sm pndidikan di depok ga terima polisi ga adil ga tanggapin laporan polisi gua krn gua d prkos4 dan cowok yg prk0s4 gua ga tanggung jawab nikahin gua…"

Kasie Humas der Metro Depok Polizei, AKP Made Budi, bestätigte, dass der Vergewaltigungsvorwurf gegen Kamila nie vorgefallen oder angezeigt wurde. „Nicht wahr“, sagte er. Eine Überprüfung von Kamila von der Nacht bis zum Morgen ergab, dass die Geschichte erfunden war. „Der Täter hat die Geschichte nur erfunden“, fügte er hinzu.

Obwohl Kamila namentlich erwähnt wurde, bestätigte die Polizei, dass sie nicht die Hauptverursacherin ist. „Ja, sie ist es nicht, die das alles getan hat“, sagte Budi. Die Ermittlungen befinden sich noch in der Verdachtsphase, und mehrere Parteien, einschließlich des Freundes von Kamila, werden als Zeugen einbestellt, um Informationen zu sammeln. Es gibt keine Widersprüche in den verfügbaren Quellen, und die Polizei betont ihre Bemühungen, solche Terrorakte zu verhindern.

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