Die Polizei hat am Mittwoch zwei Büros der südkoreanischen KT Corp. durchsucht, da Verdacht auf Vertuschung von Beweisen im Zusammenhang mit einem früheren Hacking-Vorfall besteht. Die Durchsuchungen folgen einer Weiterleitung des Wissenschaftsministeriums. Ermittler der Gyeonggi Nambu Provinzpolizei führten Haftbefehle in Standorten in Pangyo, Seongnam und Bangbae im südlichen Seoul aus.
Am Mittwoch, dem 19. November 2025, durchsuchten Ermittler der Gyeonggi Nambu Provinzpolizei zwei Büros der KT Corp., des zweitgrößten Mobilfunkanbieters Südkoreas. Die Maßnahme zielt auf Vorwürfe ab, dass das Unternehmen Beweise im Zusammenhang mit einem Hacking-Vorfall aus diesem Jahr verschleiert hat.
Das Wissenschaftsministerium hat KT an die Polizei verwiesen, da der Verdacht besteht, dass das Unternehmen Server nach einem gemeldeten Cyberangriff auf seine Fernüberwachungsstelle für Kunden abgeschaltet hat. Frühe Berichte sprachen von Serverzerstörung, eine spätere Aktualisierung klärte jedoch auf, dass es sich um einen Abschaltvorgang handelte. Die Polizei hat den Leiter der Datensicherheit von KT wegen Behinderung der Justiz angeklagt.
Die Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehle wurden in Büros in Pangyo, Seongnam und Bangbae im südlichen Seoul vollstreckt. Der Vorfall hebt Bedenken hinsichtlich der Cybersicherheitspraktiken und der Beweiserhaltung bei KT hervor, wobei weitere Untersuchungen laufen. KT hat noch keine offizielle Stellungnahme abgegeben.