Einwohner von Pottalurani boykottieren Parlamentswahlen wegen Fischabfallanlagen

Die Einwohner des Dorfes Pottalurani im Distrikt Thoothukudi planen, die Wahl zur gesetzgebenden Versammlung von Tamil Nadu zum zweiten Mal zu boykottieren, um die Schließung der nahegelegenen Fischabfallverarbeitungsanlagen zu fordern. Über 900 Menschen boykottierten bereits die Lok-Sabha-Wahl 2024 aus demselben Grund. Sie fordern zudem die Aufspaltung in eine eigenständige Panchayat sowie die Einstellung der gegen Protestierende laufenden Verfahren.

Die Bewohner des Dorfes Pottalurani im Wahlkreis Ottapidaram im Distrikt Thoothukudi haben beschlossen, die Wahl zur gesetzgebenden Versammlung von Tamil Nadu zum zweiten Mal in Folge zu boykottieren. Ihre Hauptforderung, die seit 2019 besteht, ist die Schließung der Fischabfallverarbeitungsanlagen in der Nähe des Dorfes, trotz zahlreicher bei den Behörden eingereichter Petitionen. Der Protest nahm Anfang 2024 vor den Lok-Sabha-Wahlen an Intensität zu, bei denen sich mehr als 900 Einwohner der Stimme enthielten. Laut dem im Februar 2026 veröffentlichten endgültigen Wählerverzeichnis hat das Dorf 912 Wahlberechtigte – 422 Männer und 490 Frauen. A. Shanmugam, ein Bewohner vor Ort, wies auf drei Anlagen hin: zwei in Vadakku Karaseri, etwa einen Kilometer entfernt, und eine an der Kreuzung Pottalurani. „Die Anwohner leiden unter dem Gestank, der von allen drei Anlagen ausgeht. Dies beeinträchtigt die Gesundheit vieler Menschen“, sagte er. Diese Anlagen befinden sich auf landwirtschaftlichen Flächen, was den Bauern die Bewirtschaftung erschwert. Shanmugam forderte zudem die Trennung von Pottalurani von der Panchayat Ellainayakkanpatti, um eine eigenständige Einheit zu bilden, und verwies auf die schlechte Umsetzung von Regierungsprojekten, das Fehlen von Straßenbeleuchtung und eine unzureichende Trinkwasserversorgung. E. Sankaranarayanan forderte die Einstellung „aller falschen Anschuldigungen“, die gegen Protestierende erhoben wurden. Er betonte, dass die Schließung der Anlagen die Hauptforderung sei und die Bewohner sich an der Wahl beteiligen würden, sollte diese zuvor erfüllt werden.

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