Präsident Prabowo Subianto ist am Sonntag Ortszeit zu seinem ersten offiziellen Besuch als Präsident auf dem Flughafen Haneda in Tokio eingetroffen. Er wurde von japanischen Regierungsvertretern begrüßt und wird voraussichtlich mit Kaiser Naruhito und Premierministerin Sanae Takaichi zusammentreffen. Die Reise zielt darauf ab, die bilaterale Zusammenarbeit in verschiedenen Sektoren zu stärken.
Präsident Prabowo Subianto startete am Sonntag (29. März 2026) gegen 10:35 Uhr WIB vom Luftwaffenstützpunkt Halim Perdanakusuma in Jakarta. Zu seiner Verabschiedung erschienen der stellvertretende Sprecher des DPR, Sufmi Dasco Ahmad, Staatssekretär Prasetyo Hadi, der Befehlshaber der TNI, Agus Subiyanto, sowie der Polizeichef, Listyo Sigit Prabowo.
Der Präsident und seine Delegation kamen um 19:10 Uhr Tokioter Zeit auf dem Flughafen Haneda an. Am Fuße der Flugzeugtreppe wurde er vom japanischen Staatsminister für auswärtige Angelegenheiten, Iwao Horii, dem Protokollchef Tadayuki Miyashita, der indonesischen Botschafterin in Japan, Nurmala Kartini Sjahrir, und dem Verteidigungsattaché, Oberstleutnant Hidayaturrahman, in Empfang genommen. Vom Flughafen aus begaben sie sich direkt zu ihrer Unterkunft.
Die Agenda des Besuchs umfasst einen Staatsbesuch bei Kaiser Naruhito sowie ein Treffen mit Premierministerin Sanae Takaichi im Akasaka-Palast. Die Gespräche werden die Bereiche Handel, Technologie, Bildung, Forstwirtschaft, Umwelt, Investitionen, Energie, maritime Angelegenheiten und den digitalen Sektor abdecken. Staatssekretär Prasetyo Hadi erklärte: „Diese Treffen dienen zweifellos dazu, die freundschaftliche Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu stärken, und der Präsident wird insbesondere strategische Angelegenheiten erörtern, die die Stärke unserer Zusammenarbeit mit der japanischen Regierung ausmachen.“
Kabinettsekretär Teddy Indra Wijaya bezeichnete die Reise als Teil von Indonesiens aktiver Diplomatie in Ostasien. Nach Japan wird der Präsident voraussichtlich nach Südkorea weiterreisen. Indonesien und Japan pflegen seit 68 Jahren umfassende Beziehungen in wirtschaftlichen, politischen und soziokulturellen Bereichen.