Das indonesische Ministerium für öffentliche Arbeiten und Wohnen (PU) beschleunigt die Wiederherstellung der Verbindungen in Aceh nach Überschwemmungen und Erdrutschen und priorisiert 13 beschädigte Brücken auf der Central-Trans-Route. Minister Dody Hanggodo betonte die Bedeutung der Bemühungen für die öffentliche Mobilität und die Logistikverteilung. Temporäre Bailey-Brücken werden installiert, um den Zugang zu bergigen Gebieten wie Takengon wiederherzustellen.
Überschwemmungen und Erdrutsche, die Aceh seit dem 25. November 2025 heimsuchen, haben die Infrastruktur beschädigt, einschließlich 13 Brücken auf der Central-Trans-Route, die die bergigen Gebiete von Takengon verbindet. Public Works Minister Dody Hanggodo erklärte: "Das Ministerium PU arbeitet kontinuierlich daran, diesen Zugang so schnell wie möglich funktionsfähig zu machen. Straßen und Brücken sind das Lebensblut der öffentlichen Bewegung und der Logistikverteilung." Die Schäden betreffen auch Abschnitte der Nationalstraße wie Meureudu–Bireuen, Bireuen–Bener Meriah und Gayo Lues–Aceh Tenggara.
Die Bewältigung umfasst den Einsatz von Schwermaschinen, Deichauffüllung, Erdrutschebeseitigung und Bailey-Brückeninstallationen. Der Hauptfokus liegt auf der Teupin-Mane-Brücke, dem Tor zur Central Trans, mit dem Beginn der Bailey-Montage am 10. Dezember 2025 und dem Ziel der Funktionalität bis zum 15. Dezember 2025. Die Reparaturen werden dann schrittweise fortgesetzt, um den Zugang zu Bener Meriah und Zentral-Aceh wieder zu öffnen.
Ähnliche Bemühungen laufen in den Gebieten Blangkejeren–Aceh Tenggara und Geumpang–Pameue–Takengon, mit dem Ziel der Fertigstellung Ende Dezember 2025. Für die Western- und Eastern-Trans-Routen in Aceh sind einige Abschnitte nun befahrbar, obwohl zwei Brücken auf der Eastern Trans für den 14. Dezember 2025 geplant sind. Insgesamt hat das Ministerium PU 310 Personen, 298 Schwermaschinen und Tausende von Notfallmaterialien in den drei betroffenen Provinzen Sumatras eingesetzt.
Diese Erholung ist eine nationale Priorität, unterstützt durch Koordination mit lokalen Regierungen und internationaler Hilfe, um Mobilität, Hilfsverteilung und wirtschaftliche Aktivitäten wieder zu normalisieren. Bis zum 11. Dezember 2025 hat die Katastrophe 990 Leben in Aceh, Nord-Sumatra und West-Sumatra gefordert und 884.889 Menschen vertrieben.