Der spanische Teenager Rafael Jodar löste nach einem Vorfall mit einem Ballmädchen während seines Wimbledon-Matches gegen Pablo Carreno Busta Kritik aus. Der 19-Jährige konnte zwar einen Fünf-Satz-Sieg verbuchen, sah sich jedoch erneut mit Diskussionen über sein Verhalten auf dem Platz konfrontiert.
Jodar besiegte den ehemaligen Weltranglistenzehnten in einem Match, das am 2. Juli fortgesetzt wurde, nachdem es am Vorabend wegen einbrechender Dunkelheit unterbrochen worden war. Der Endstand lautete 3:6, 6:3, 1:6, 6:3, 6:4 auf Court 2.
Während des zweiten Satzes, beim Stand von 4:1 für Jodar, rutschte dieser aus und traf dabei versehentlich ein Ballmädchen mit seinem Schläger. Sie hob den Schläger auf und gab ihn ihm zurück, doch viele Zuschauer bemängelten, dass er sich augenscheinlich nicht bedankte.
Nutzer sozialer Medien bezeichneten den Spanier als kühl und arrogant, einige nannten ihn ein verwöhntes Kind. Andere verteidigten die Situation als unbeabsichtigt und merkten an, dass er das Ballmädchen durchaus beachtet habe.
Der Vorfall erinnerte an eine ähnliche Kontroverse beim Pariser Grand-Slam-Turnier 2026, bei dem Jodar beschuldigt wurde, nach einem Satz ein Ballmädchen geschubst zu haben.