Tristan Boyer schlägt nach Spielstrafe beim Francavilla Challenger gegen den Stuhlschiedsrichter-Sitz

Der US-amerikanische Tennisspieler Tristan Boyer hat während eines Qualifikationsspiels der zweiten Runde beim Francavilla Challenger die Beherrschung verloren und nach einer Spielstrafe mit seinem Schläger gegen den Stuhlschiedsrichter-Sitz geschlagen. Der Vorfall bescherte dem Italiener Daniele Rapagnetta beim Stand von 4:6, 5:6 den Sieg. Dieser Ausbruch erinnert an einen ähnlichen Vorfall von Boyer in der vergangenen Saison.

Im zweiten Satz seines Matches gegen Rapagnetta geriet Boyer nach dem Verlust seines Aufschlagspiels mit 5:6 in Rückstand. Der Stuhlschiedsrichter verhängte während des Seitenwechsels eine Spielstrafe, womit das Match endete, bevor Rapagnetta zum Sieg aufschlagen konnte. Boyer reagierte, indem er seinen Schläger gegen den Sitz des Schiedsrichters schlug und die Entscheidung verbal angriff. In der Audioübertragung war zu hören, wie er schrie: „Willst du mir etwas unterstellen, das nie passiert ist?“ und „Das ist unfassbar für mich.“ Er protestierte weiter: „Ich hatte nie ein... ich meine, es ist nichts passiert... das ist einfach verdammte Scheiße“ und forderte eine Videoüberprüfung. Der Offizielle bestätigte: „Spielstrafe. Mr. Boyer.“Dies ist der zweite derartige Vorfall für den 25-jährigen US-Amerikaner. Im vergangenen Februar zerstörte Boyer beim San Diego Open nach einer Zeitüberschreitung und einer umstrittenen Linienentscheidung im Tiebreak des zweiten Satzes gegen Alex Bolt seinen Schläger und wütete gegen die Offiziellen. Schiedsrichter Nick Flentie erklärte, sie würden „es unterschiedlich sehen“, doch Boyer schimpfte: „Unglaublich... Ihr könnt nicht eine Sache richtig machen! ... Was soll das mit der Zeitüberschreitung?!“, bevor er den Platz verließ.Der Vorfall beim Francavilla Challenger, der sich am 4. Mai 2026 ereignete, unterstreicht die anhaltenden Sorgen über die Disziplin auf dem Tennisplatz. Ähnliche Strafen führten bereits bei anderen Begegnungen zu einem abrupten Ende, wie etwa bei der Niederlage von Terence Atmane bei den Mexican Open aufgrund einer Zeitüberschreitung.

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