Der Italiener Luciano Darderi erlitt eine überraschende Niederlage in der zweiten Runde der Indian Wells Open, als der Sitzschiedsrichter sein Match gegen den Australier Rinky Hijikata aufgrund einer kuriosen Hindernis-Entscheidung beendete. Darderi stoppte das Spiel beim Matchpunkt und berief sich auf Publikumsstörung, doch die Offiziellen vergaben den Punkt an Hijikata nach Videoüberprüfung. Die Entscheidung rief sofortigen Widerspruch vom Publikum und Online-Kommentatoren hervor.
Der Vorfall ereignete sich am 8. März 2026 während der zweiten Runde bei den Indian Wells Open. Darderi lag 4:6, 6:2, 4:5, 15:40 gegen Hijikata, den australischen Qualifikanten, zurück. Unter Druck spielte Darderi einen defensiven Lob, zeigte auf das Publikum und brach das Rallye mitten im Punkt ab. Hijikata, der vorgerückt war, um den Punkt zu Ende zu bringen, wirkte verwirrt, als der Sitzschiedsrichter das Spiel stoppte. Die Offiziellen prüften Videoaufnahmen und wendeten die Hindernis-Regel des Sports an. Sie fanden keine Hinweise darauf, dass Hijikata oder sein Team die Störung verursacht hatten, und urteilten, dass Darderi den Punkt durch das Abbrechen behindert habe. Der Schiedsrichter erklärte Darderi, dass Spieler ein Rallye nicht wegen Zurufe aus dem Publikum abbrechen dürfen, und die Prüfung bestätigte die Störung. Am Netz sagte Darderi zu Hijikata, jemand habe gerufen, doch Hijikata wies das zurück. Das Übertragungs-Audio nahm die Stimme eines Zuschauers auf, die reagierte, als Darderi den Ball erwiderte, wobei die genauen Worte unklar blieben. Das Publikum reagierte mit lautem Unmut, und soziale Medien füllten sich mit Kritik, darunter ein Tweet des Nutzers SK, der das Drama beschrieb: „Darderi stand vor dem Matchpunkt gegen sich, als er den Punkt abbrach und behauptete, jemand habe gesprochen. Nach der Prüfung per VAR wurde Hindernis gerufen, und er verlor das Match.“ Viele hinterfragten das Urteil und wiesen darauf hin, dass die Regel sich auf Video-Beweise stützt und nicht auf den Glauben oder die Absicht eines Spielers. Dieser Vorfall beleuchtet anhaltende Debatten um Hindernisse im Tennis, bei denen Technologien wie Videoüberprüfungen die Genauigkeit verbessern, aber mit subjektiven Entscheidungen zu kämpfen haben. Ähnliche Kontroversen waren der Punktverlust von Aryna Sabalenka im Halbfinale der Australian Open gegen Elina Svitolina wegen eines Fehlschlags beim Vorhand – unabhängig von ihrem Grunzen – sowie der Ruf „Nein, nein!“ von Daniel Altmaier beim Rio Open, der ihm trotz eines gewinnenden Dropshots einen Punkt gegen Dušan Lajović kostete. Solche Fälle unterstreichen Forderungen nach klareren Regeln, um die Integrität des Sports zu schützen.