Alexander Zverev besiegte Zizou Bergs beim Monte-Carlo Masters trotz einer Fußverletzung während des Spiels mit 6:2, 7:5. Der Deutsche erreichte damit erstmals seit 2022 das Viertelfinale, wo er auf João Fonseca treffen wird. Fonseca zog durch einen 6:3, 6:2-Erfolg gegen Matteo Berrettini erstmals in ein Viertelfinale eines ATP-Masters-1000-Turniers ein.
Alexander Zverev nahm beim Stand von 1:0 im ersten Satz gegen Zizou Bergs eine frühe medizinische Auszeit, um seinen rechten Fuß auf dem Court Rainier III behandeln zu lassen. Er humpelte während der Partie, erholte sich jedoch und gewann mit 6:2, 7:5, was ihm den Einzug ins Viertelfinale sicherte. Zverev bezeichnete seine Leistung als besser im Vergleich zur vorherigen Runde, auch wenn er bei seinem ersten Sandplatzturnier der Saison noch nicht sein höchstes Niveau erreicht habe. "Ich bin mit dem heutigen Niveau zufrieden. Wir machen weiter", sagte er, nachdem er beim Stand von 5:4 im zweiten Satz zwar zum Matchgewinn ausschlug, den Satz jedoch in den letzten beiden Spielen souverän beendete. Zverev lobte seinen nächsten Gegner, den 19-jährigen Brasilianer João Fonseca. "Sand ist sein bester Belag. Er hat in Buenos Aires gewonnen und auch vorher schon gut auf diesem Untergrund gespielt", so Zverev. "Er ist ein aufstrebendes Talent, und ich denke, wir werden in den kommenden Jahren noch oft gegeneinander spielen." Unterdessen dominierte Fonseca auf dem Court des Princes Matteo Berrettini in 75 Minuten mit 6:3, 6:2 und gewann im ersten Satz 94 Prozent seiner Punkte bei eigenem ersten Aufschlag. Er ist der erste Brasilianer in einem Masters-1000-Viertelfinale seit Thomaz Bellucci im Jahr 2011 und der jüngste in Monte-Carlo seit Rafael Nadal und Richard Gasquet im Jahr 2005. Fonseca, der in der Live-Weltrangliste nun auf Platz 35 geführt wird, sagte zu seinem Erfolg: "Das ist etwas ganz Besonderes, ich habe lange auf dieses Ergebnis hingearbeitet. Natürlich möchte ich mehr." Das Viertelfinale markiert nach seinen Titeln in Buenos Aires und Basel im vergangenen Jahr einen weiteren Meilenstein für Fonseca.