Die Weltpremiere von „Robert Richardson: The White Devil“ fand am Wochenende des 4. Juli in Tschechien statt. Der Dokumentarfilm bietet einen offenen Einblick in die Karriere des dreifachen Oscar-Preisträgers und Kameramanns. Er beleuchtet seine Zusammenarbeit mit Regisseuren wie Oliver Stone und Quentin Tarantino.
Robert Richardson wohnte der Veranstaltung in Tschechien bei, wo der Film debütierte. Das von Jana Hojdová inszenierte Projekt begann 2016 als studentische Arbeit und wurde während der COVID-19-Pandemie ausgeweitet, als die Regisseurin bei Richardson in den Vereinigten Staaten blieb.
Der Film thematisiert Richardsons Arbeit an Filmen wie Platoon und Kill Bill. Er umfasst zehn Oscar-Nominierungen und drei Auszeichnungen für den mittlerweile 70-jährigen Kameramann.
In begleitenden Interviews sprach Richardson über seine Erfahrungen mit technologischen Veränderungen im Filmgeschäft und über frühere Projekte. Er wies darauf hin, dass es weiterhin Pläne mit Quentin Tarantino für einen möglichen zehnten Film gibt, nachdem der Regisseur ein Theaterstück fertiggestellt hat.