Salman-Rushdie-Dokumentation auf südafrikanischem Festival zu sehen

Der Film „Knife: The Attempted Murder of Salman Rushdie“ wird nächsten Monat in Johannesburg und Kapstadt gezeigt. Er basiert auf bisher unveröffentlichtem Material über die Genesung des Autors nach dem Angriff im Jahr 2022.

Die Dokumentation folgt auf Salman Rushdies Memoiren über das Messerattentat, das er am 12. August 2022 an der Chautauqua Institution im US-Bundesstaat New York erlitt. Der von Alex Gibney gedrehte Film enthält Krankenhausaufnahmen, die von Rushdies Ehefrau, Rachel „Eliza“ Griffiths, gemacht wurden und seine Verletzungen sowie den Rehabilitationsprozess zeigen.

In einer Szene erklärt Rushdie vom Krankenhausbett aus, dass diese Aufzeichnungen notwendig seien, „weil es nicht nur um mich geht, wissen Sie. Es geht um Freiheit. Es geht um die Fähigkeit, die eigene Wahrheit auszusprechen.“ Der Film bindet zudem Archivmaterial aus seiner Karriere sowie Ausschnitte aus anderen Filmen ein, um Themen wie Gewalt und Meinungsfreiheit zu untersuchen.

„Knife: The Attempted Murder of Salman Rushdie“ ist Teil des Encounters South African International Documentary Festival. Der Film wird am 7. Juni im Rosebank Nouveau in Johannesburg und am 12. Juni im Ster-Kinekor V&A in Kapstadt gezeigt.

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