Olympique de Marseille hat sich einvernehmlich von Trainer Roberto De Zerbi getrennt, nach einer Reihe enttäuschender Ergebnisse. Der Ausstieg des Italieners erfolgt nach der frühen Eliminierung des Vereins aus der UEFA Champions League und einer schweren Niederlage im Le Classique. De Zerbi hatte zu Saisonbeginn hohe Ambitionen für das Team geäußert.
Der Abschied von Roberto De Zerbi bei Olympique de Marseille markiert das Ende einer schwierigen Phase für den Verein. De Zerbis Amtszeit begann optimistisch, doch ein Wendepunkt kam in den Qualifikationsrunden der UEFA Champions League. Die OM reiste nach Belgien, um gegen Club Brugge anzutreten, mit dem eigenen Schicksal in der Hand für einen Playoff-Platz. Nur eine deutliche Niederlage kombiniert mit ungünstigen Ergebnissen anderswo würde sie eliminieren. Marseille erlitt jedoch eine 3:0-Niederlage gegen Club Brugge, während die Leistungen von Anatoliy Trubin Benfica halfen, Real Madrid zu besiegen, was zum Aus der OM führte. Früher, nach der Verlängerungsniederlage gegen Paris Saint-Germain im Trophée des Champions, sprach De Zerbi selbstbewusst im Umkleideraum. Laut L’Équipe sagte er: „Mit dem, was ihr heute Abend gezeigt habt, bin ich sicher, dass wir ins Champions-League-Halbfinale kommen können.“ Diese Vision vom Halbfinale verblasste schnell. Die Champions-League-Eliminierung löste weitere Probleme aus. Tage später verschleuderte Les Phocéens einen Zweitor-Vorsprung gegen Paris FC. Ein Sieg über Stade Rennais im Coupe de France brachte vorübergehende Erleichterung, doch sie war kurzlebig. Am Sonntag erlitt Marseille eine rekordverdächtige 5:0-Niederlage im Le Classique gegen Paris Saint-Germain, was De Zerbis Schicksal besiegelte. Der Verein, in der Krise versunken, sah De Zerbis ehrgeizige Pläne in diesen Rückschlägen verdampfen. Die einvernehmliche Einigung beendet seine Zeit bei der OM, wo er das Team zu größeren Höhen in den europäischen Wettbewerben führen wollte.